Haarpflege, Amaranth-Kur

Haarpflege: Amaranth-Kur repariert 60% Schäden in 60 Sekunden

28.05.2026 - 05:29:41 | boerse-global.de

RAUSCH präsentiert biotechnologisch aufbereitete Pflanzenextrakte zur Haar-Reparatur. Neues Institut für Phytopharmazie in Tulln gegründet.

Haarpflege: Amaranth-Kur repariert 60% Schäden in 60 Sekunden - Bild: über boerse-global.de
Haarpflege: Amaranth-Kur repariert 60% Schäden in 60 Sekunden - Bild: über boerse-global.de

Die Kombination aus traditionellem Kräuterwissen und modernster Biotechnologie eröffnet völlig neue Wege für Haarpflege und Phytopharmazie. Am heutigen Donnerstag präsentierte Dr. Katharina Alder, Technologiechefin bei RAUSCH, bahnbrechende Erkenntnisse: Pflanzenextrakte in Kombination mit schonenden Verarbeitungsmethoden können Haarschäden und Kopfhautreizungen durch Umweltbelastungen gezielt reparieren.

Haarpflege im Wandel: Schnelle Hilfe aus der Natur

Die Zukunft der professionellen Haarpflege setzt auf Sanftheit. Milde Tenside und silikonfreie Produkte stehen im Mittelpunkt einer neuen Routine, die die Kopfhaut als Fundament gesunden Haarwachstums betrachtet. Die Geschwindigkeit, mit der biotechnologisch aufbereitete Kräuter wirken können, ist beeindruckend: Eine Express-Reparaturkur auf Basis von Amaranth soll innerhalb von nur 60 Sekunden bis zu 60 Prozent der geschädigten Haarstruktur wiederherstellen.

Auch Spitzensportler setzen auf diese natürlichen Lösungen. Die Schweizer Sprinterin Mujinga Kambundji schwört auf ein Huflattich-Shampoo, während ihre Teamkollegin Ditaji Kambundji auf eine spezielle Repair-Serie setzt, um die Belastungen des intensiven Trainings von ihrem Haar fernzuhalten.

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Neues Forschungsinstitut: Phytopharmazie auf dem Vormarsch

Einen bedeutenden Schritt nach vorne macht die standardisierte Pflanzenheilkunde: Am gestrigen Mittwoch wurde die Gründung eines neuen Instituts für Phytopharmazie am Standort IFA Tulln bekannt gegeben. Hinter dem Projekt stehen die BOKU Universität Wien und das Pharmaunternehmen Bionorica SE, finanziell unterstützt vom Land Niederösterreich.

Das Institut plant die Einrichtung von drei Stiftungsprofessuren. Ziel ist es, die Brücke zwischen traditionellem Kräuterwissen und klinischer Pharmazie zu schlagen. BOKU-Rektorin Eva Schulev-Steindl und Bionorica-CEO Michael Popp bestätigten, dass die erste Ausschreibung für die Professuren für den Herbst 2026 vorgesehen ist. Damit erhält die Erforschung pflanzlicher Wirkstoffe einen wissenschaftlich fundierten Rahmen.

Mehr als nur äußerlich: Pflanzen für den ganzen Körper

Die Wirkung von Pflanzen beschränkt sich längst nicht mehr auf äußerliche Anwendungen. Forscher und Ernährungswissenschaftler heben zunehmend die systemischen Vorteile hervor. So enthält Salbei rund 160 medizinisch wirksame Inhaltsstoffe, vor allem Polyphenole, die bei Atemwegs- und Verdauungsproblemen helfen.

Ein wahres Nährstoffwunder ist das oft übersehene Wildkraut Giersch (Aegopodium podagraria): 100 Gramm enthalten stolze 201 mg Vitamin C – doppelt so viel wie Grünkohl. Und auch Grüner Tee bleibt im Fokus der Forschung. Die darin enthaltenen Catechine und das Koffein können den täglichen Kalorienverbrauch um drei bis vier Prozent steigern – vorausgesetzt, der Tee wird bei Temperaturen zwischen 70 und 80 Grad Celsius zubereitet.

Von innen heraus: Das Mikrobiom als Schlüssel

Die Verbindung zwischen innerer Gesundheit und äußerer Erscheinung rückt immer stärker in den Vordergrund. Kombucha, ein fermentiertes Teegetränk, das mithilfe einer symbiotischen Kultur aus Bakterien und Hefe (Scoby) hergestellt wird, findet in Wellness-Resorts zunehmend Anklang zur Förderung der Verdauungsgesundheit.

Experten beobachten, dass die probiotischen Kulturen und Antioxidantien des richtig fermentierten Tees zu einem ausgewogenen Mikrobiom beitragen. Dermatologen sehen dieses innere Gleichgewicht zunehmend als Grundvoraussetzung für gesunde Haut und kräftiges Haar. Die äußere Pflege wird so durch einen ganzheitlichen Ernährungsansatz sinnvoll ergänzt.

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