Gopuff Go und Rohlik MAIA: KI-Einkaufsassistenten mit 93% Zufriedenheit
09.06.2026 - 09:03:08 | boerse-global.de
Im Juni 2026 präsentieren Tech-Konzerne gleich mehrere neue KI-Lösungen für den privaten Haushalt. Sie verwalten Kleiderschränke, erledigen Einkäufe und putzen die Wohnung – fast komplett ohne menschliches Zutun.
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Googles „Wardrobe“: Der digitale Kleiderschrank
Google Fotos bekommt eine neue Funktion. „Wardrobe“ scannt vorhandene Bilder nach Kleidungsstücken und überführt sie in einen digitalen Kleiderschrank. Nutzer können Outfits virtuell kombinieren und anprobieren – ohne ein Kleidungsstück physisch anzufassen.
Die Idee dahinter: Wer seinen Bestand kennt, kauft weniger spontan und nutzt vorhandene Textilien besser. Verfügbar ist die Funktion zunächst für Abonnenten bestimmter KI-Dienste in den USA, Brasilien und Indien.
Gopuff und Rohlik: KI-Assistenten übernehmen den Einkauf
Der US-Lieferdienst Gopuff präsentierte am 8. Juni den Assistenten „Go“. Er erstellt auf Basis von Nutzerdaten personalisierte Warenkörbe und kommuniziert per Sprache oder Text. Ziel: Kaufentscheidungen auf wenige Sekunden verkürzen.
In Europa zieht die Rohlik Group nach. Am 7. Juni führte sie für ihr Portal Kifli.hu den Assistenten „MAIA“ ein. Das Tool sucht Produkte, erstellt Rezepte, führt die Bezahlung aus und wählt den Lieferzeitpunkt – alles eigenständig. Die Akzeptanz ist hoch: Bei über 15.000 Nutzern lag die Kundenzufriedenheit bei 93 Prozent.
Dreame X60: Putzroboter mit Wischkraft wie ein Hochdruckreiniger
Auch bei der Reinigung wird der Mensch überflüssig. Moderne Saug- und Wischroboter erreichen inzwischen Saugstärken von bis zu 42.000 Pascal – die neue X60-Serie von Dreame ist ein Beispiel dafür. Die Geräte erkennen Hindernisse ab fünf Millimetern Größe in Sekundenbruchteilen.
Der Clou: All-in-One-Stationen reinigen die Wischmopps mit Heißwasser (bis zu 75 Grad), trocknen sie und verwalten Frisch- und Schmutzwasser. Selbst günstigere Modelle wie der Roborock Qrevo S Pro oder der Ecovacs Deebot T50 Pro Omni Gen2 haben Anti-Haarwickel-Technologie und automatische Entleerung an Bord. Hersteller setzen zunehmend auf den Matter-Standard und zertifizierte Sicherheitsmaßnahmen.
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Microsofts „Scout“ und OpenAIs Pläne: Der persönliche Terminmanager
Die Organisation des Alltags übernehmen KI-Agenten. Microsoft stellte am 8. Juni „Scout“ vor. Der autonome Agent überwacht Aktivitäten in Kommunikationsprogrammen, bereitet Meetings vor und koordiniert Termine.
OpenAI arbeitet parallel an einer Erweiterung von ChatGPT. Die App soll künftig Reisebuchungen und Terminorganisation übernehmen – als zentraler Agent für den gesamten privaten Terminkalender.
Google Labs experimentiert seit dem 7. Juni mit „Dreambeans“. Die Anwendung bündelt E-Mails, Kalendereinträge und Fotos zu täglichen Zusammenfassungen. Ziel: die Informationsflut für den Nutzer strukturieren.
KI in der Mieterkommunikation: 58 Prozent automatisiert
Der Dienstleister ORACOM berichtete am 8. Juni, dass bereits 58 Prozent der Kommunikation für rund 630.000 Wohneinheiten automatisiert ablaufen. Die Systeme beherrschen bis zu 95 Sprachen. Der Trend zur digitalen Entlastung ist damit auch im Mietalltag angekommen.
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