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Googlebook OS: Google ersetzt ChromeOS durch ein neues Laptop-System

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 19:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Googles neues Laptop-System verbindet Android-Apps mit Chrome und Smartphone-Funktionen; Geräte von fünf Herstellern kommen Anfang Oktober auf den Markt.

Googlebook OS startet als ChromeOS-Nachfolger mit Android und KI
Ein minimalistischer, moderner Arbeitsplatz mit natürlichem Lichteinfall auf einer leeren Holzoberfläche. Illustration mit AI erstellt.

Google hat mit Googlebook OS ein neues Betriebssystem für tragbare Computer vorgestellt, das die Nachfolge von ChromeOS antritt. Die Plattform basiert auf Android 16 beziehungsweise Android 17 mit Linux-Kernel sowie einer angepassten Desktop-Umgebung im Material 3 Expressive Design.

Für den Konzern markiert dieser Schritt das erste grundlegend neue Betriebssystem seit 15 Jahren. Erste Geräte mehrerer Hardwarepartner können ab sofort vorbestellt werden, während die reguläre Markteinführung Anfang Oktober 2026 beginnt.

Technische Basis und Verzahnung mit Mobilgeräten

Das zuvor unter dem Codenamen Projekt Aluminium geführte Betriebssystem bringt Funktionen von Android und ChromeOS zusammen. Projektleiter starteten die Entwicklung Anfang 2024 mit dem Ziel, das Bestehende aus ChromeOS in das mobile Android-Ökosystem zu überführen.

Hardware-Chef Rick Osterloh genehmigte die Initiative als Fokussierungsschritt. Googlebook OS führt Android-Anwendungen nativ aus und beinhaltet zugleich einen vollwertigen Chrome-Browser für die Desktop-Nutzung inklusive Erweiterungen.

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Ein Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel mit Smartphones. Über das Feature Continue On lassen sich auf dem Telefon begonnene Aufgaben am Rechner fortführen. Die Funktion Files gewährt direkten Zugriff auf Dokumente und Fotos des Smartphones, während Cast My Apps mobile Anwendungen in Desktop-Fenster spiegelt.

Zudem erfolgt die Ersteinrichtung über einen verschlüsselten Abgleich von Passwörtern, Einstellungen und WLAN-Zugängen. Nutzer von Apple-Smartphones bleiben von diesen Verzahnungen ausgeschlossen. Google verspricht für die Plattform regelmäßige Updates alle drei Monate sowie einen Unterstützungszeitraum von bis zu zehn Jahren.

Hardware und Funktionen mit Künstlicher Intelligenz

Zur Markteinführung beteiligen sich fünf Hersteller an der Plattform: Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo. Die Einstiegspreise liegen bei 899 US-Dollar, während höher konfigurierte Modelle bis über 1.299 US-Dollar kosten. Die Laptops erscheinen am 4. Oktober in den USA sowie am 5. Oktober unter anderem in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Kanada und Australien.

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Die Geräte nutzen entweder Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren oder Qualcomm Snapdragon X Elite Chips, kombiniert mit Neuronalen Prozessoren (NPU) für KI-Berechnungen mit mehr als 45 TOPS. Als Sicherheitsanker dient ein Titan-Chip. Äußerlich verfügen alle Modelle über eine sogenannte Glowbar an der Außenseite und überwiegend über haptische Glas-Trackpads.

Auf Softwareseite integriert Google mehrere Assistenzfunktionen auf Basis von Gemini. Mit Magic Pointer lässt sich die KI per Mausbewegung aktivieren, während Magic Cues proaktive Vorschläge liefert. Für Entwickler stehen unter anderem ein Linux-Terminal mit Claude-Werkzeugen und die Plattform Antigravity bereit.

Beim Kauf eines Geräts erhalten Kunden zudem für zwölf Monate ein Abonnement von Google AI Pro mit fünf Terabyte Cloud-Speicher sowie befristeten Zugriff auf YouTube Premium und Adobe Photoshop. Anspruchsvolles Gaming ist abseits nativer Android-Titel primär über Cloud-Streaming möglich.

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