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Google Workspace: IMAP-Import wandert direkt in die Ersteinrichtung

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 13:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Administratoren können einzelne IMAP-Postfächer beim Workspace-Start übertragen; Mehrfachimporte und laufende Synchronisation bleiben außen vor.

Google Workspace: IMAP-E-Mail-Import startet direkt bei der Einrichtung
Ein moderner, minimalistischer Serverraum mit unbeschrifteten Serverschränken in einer kühlen, blauen Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt.

Google führt für Workspace-Administratoren eine neue Möglichkeit ein, bestehende E-Mails aus IMAP-Postfächern direkt während der Ersteinrichtung zu übertragen. Die Funktion soll den Wechsel zu den Produktivitätsdiensten des Unternehmens erleichtern und bindet den Transfer früher in den Prozess ein. Das Feature wird allen Kunden über sämtliche Release-Zyklen hinweg zur Verfügung gestellt, wie Fachmedien berichten.

Ablauf direkt im Einrichtungsprozess

Der neue Ablauf setzt an einer zentralen Stelle der Registrierung an. Sobald die eigene Internet-Domain bestätigt und die E-Mail-Funktion über die entsprechenden Einträge aktiviert wurde, können Administratoren die Verbindung zu einem bisherigen IMAP-Server herstellen. Dafür genügen die Angabe der Serveradresse und des zugehörigen Passworts.

Nach der Autorisierung übernimmt das System den Datenabgleich selbstständig: Der Kopiervorgang der Nachrichten läuft vollständig im Hintergrund ab. Administratoren müssen währenddessen nicht warten, sondern können mit den übrigen Schritten der Kontoeinrichtung fortfahren.

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Grenzen bei Nutzerzahl und Synchronisation

Trotz der Erleichterung weist das Verfahren spezifische Einschränkungen auf. Der direkte Weg deckt derzeit ausschließlich das Postfach eines einzelnen Nutzers ab. Um mehrere Konten auf einmal zu migrieren, bleibt weiterhin das bisherige, separate Importwerkzeug erforderlich.

Dieses Werkzeug unterstützt laut Angaben von Google bis zu 100 Nutzer. Das neue Feature versteht sich somit nicht als vollständiger Ersatz für die bestehende Migrationsumgebung, sondern als Ergänzung für einfache Einstiegsszenarien.

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Zudem handelt es sich bei dem IMAP-Import um eine einmalige Übertragung und nicht um einen dauerhaften Abrufservice. E-Mails, die nach dem Vorgang im alten Postfach eingehen, werden nicht kontinuierlich nach Google Workspace synchronisiert.

Auch bei Wiederholungen ist Vorsicht geboten: Wird der Import für dasselbe Postfach erneut angestoßen, um etwa zwischenzeitlich aufgelaufene Nachrichten nachzuholen, kann das System Duplikate der bereits übertragenen E-Mails erzeugen.

Mehr zum Thema bei heise online: „Google Workspace: E-Mail-Import aus IMAP-Postfächern vereinfacht“

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