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Google Workspace: Gemini durchsucht E-Mails und Dokumente parallel

05.06.2026 - 10:18:57 | boerse-global.de

Google integriert Gemini tiefer in Workspace: Die KI durchforstet E-Mails und Dokumente gleichzeitig und organisiert Dateien automatisch.

Google Workspace: Gemini durchsucht jetzt Mails und Dateien parallel
Google - Ein stilisiertes, leuchtendes KI-Gehirn-Interface über einem Netzwerk digitaler Dokumente und E-Mails. 05.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Google erweitert seine KI-Integration in Workspace massiv. Ab sofort durchsucht Gemini gleichzeitig E-Mails, Dokumente und Cloud-Ordner.

Der US-Konzern hat mehrere Updates für sein Büro-Ökosystem freigegeben, die vor allem professionelle Nutzer ansprechen sollen. Seit Anfang Juni können Abonnenten die KI-Funktionen in Gmail, Google Drive und den Verwaltungstools deutlich enger verzahnt nutzen.

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Gemini durchforstet E-Mails und Dokumente parallel

Seit dem 3. Juni 2026 ist eine Funktion allgemein verfügbar, die das KI-Tool „Ask Gemini" in Google Drive befähigt, auch auf Gmail-Konversationen zuzugreifen. Nutzer können damit in mehreren Gesprächsrunden gleichzeitig Informationen aus E-Mails, Dokumenten und Ordnern abrufen.

Konkret bedeutet das: Wer in der Drive-Oberfläche arbeitet, kann das System bitten, bestimmte Projektfreigaben oder Details aus E-Mail-Threads zu finden. Der Rollout erfolgt schrittweise über 15 Tage. Verfügbar ist die Funktion für Abonnenten von Business Standard, Business Plus, Enterprise Standard, Enterprise Plus sowie verschiedenen Google-AI-Pro- und Ultra-Tarifen.

Systemadministratoren müssen die Funktion manuell aktivieren. Zudem müssen einzelne Nutzer die Smart Features eingeschaltet haben. Datenschutzbedenken begegnet Google mit dem Hinweis, dass Gemini E-Mail-Inhalte nur auf explizite Anfrage verarbeitet.

KI organisiert Dateien automatisch

Einen Tag später, am 4. Juni, führte Google eine neue KI-gestützte Dateiorganisation in Drive ein. Die Funktion „Suggest file moves" scannt unstrukturierte Dateien und schlägt passende Ordner vor. Nutzer können die Vorschläge annehmen, ablehnen oder auf Basis der KI-Kategorisierung neue Ordner anlegen.

Das Tool steht Workspace-Abonnenten sowie Google-AI-Pro- und Ultra-Nutzern zur Verfügung – vorausgesetzt, die Gemini-Funktionen sind in der jeweiligen Workspace-Umgebung aktiviert.

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Parallel dazu erhielt die Android-Version von Google Drive einen neuen Mehrseiten-Scanner. Die Funktion benötigt allerdings Geräte mit mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Sicherheitsupdates für Kalender und mobile Geräte

Zeitgleich mit den KI-Erweiterungen führte Google Anfang Juni mehrere Sicherheits- und Verwaltungsupdates ein. Seit dem 3. Juni ist die Data Loss Prevention (DLP) für Google Calendar allgemein verfügbar. Hinzu kamen neue DLP-Funktionen für Dateianhänge sowie die Einführung von Näherungsbedingungen für die Datenüberwachung.

Für Unternehmensadministratoren bietet Google Endpoint Management seit dem 4. Juni neue Konfigurationseinstellungen für die iOS-Geräteverwaltung.

Diese Updates folgen der strategischen Ausrichtung, die Google bereits Ende Mai beim Marketing-Live-Event vorgab: Gemini soll als grundlegende Intelligenzschicht für Werbung, Analysen und Commerce dienen.

Während diese Funktionen nun im stabilen Betrieb sind, bleiben andere experimentelle Tools in der Testphase. Dazu gehören eine schwebende Suchleiste in Chrome Canary mit KI-Modus für Datei-Uploads und Bildgenerierung sowie ein begrenzter Test für KI-gesteuerte Bildgenerierung speziell für Workspace-Umgebungen.

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