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Google Vids: Gemini Omni macht Videobearbeitung zur Sprachsteuerung

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 00:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google integriert Gemini Omni in Vids und ermöglicht Videobearbeitung durch natürliche Sprachsteuerung inklusive digitaler Avatare.

Google Vids: KI-gestützte Videobearbeitung per Sprachbefehl
Eine Hand interagiert mit einer holografischen Videobearbeitungsoberfläche, die KI-generierte Videoinhalte und technische Elemente zeigt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google rüstet seine Vids-App mit Gemini Omni auf – und macht Videobearbeitung so einfach wie eine Unterhaltung.

Die Zeiten aufwendiger Schnittprogramme könnten bald vorbei sein. Mit der Integration von Gemini Omni in Google Vids lassen sich Videos künftig per natürlicher Sprachsteuerung erstellen und bearbeiten. Nutzer beschreiben einfach, was sie sehen wollen – und die KI setzt es um. Ob Beleuchtungsänderungen oder komplexe visuelle Effekte: Der Befehl „Mach den Hintergrund wärmer und füge eine Zeitlupe ein" genügt.

Vom Selfie zum digitalen Zwilling

Das Herzstück der Neuerung ist ein Text-to-Video-Workflow, der Profi-Funktionen wie Keyframing, Farbkorrektur und Texteinblendungen per Sprachbefehl zugänglich macht. Branchentests zufolge meistert das Tool Aufgaben, die bisher Profi-Editoren vorbehalten waren.

Noch einen Schritt weiter geht die Funktion Personal Avatars: Ein Selfie und eine Sprachaufnahme reichen, um ein digitales Ebenbild zu erschaffen. Dieses kann dann als personalisierter Moderator oder Sprecher in KI-generierten Videos auftreten.

Teil des Gemini-3.5-Universums

Die Vids-Updates sind Teil der Gemini-3.5-Serie, die Google bereits auf der I/O 2026 vorgestellt hatte. Gemini Omni fungiert dabei als sogenanntes Weltmodell, das physikalische Abläufe simulieren kann. Die Technologie steht auch in der Gemini-App, bei YouTube Shorts und in Google Flow zur Verfügung.

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Die rasante Entwicklung von KI-Modellen wie Gemini Omni bringt nicht nur neue kreative Möglichkeiten, sondern auch strikte gesetzliche Vorgaben durch den EU AI Act mit sich. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden bietet Unternehmen einen kompakten Überblick über alle neuen Anforderungen, Pflichten und Fristen. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Fristen, Pflichten und Risikoklassen kompakt erklärt

Weitere Neuerungen im Überblick:

  • Gemini Spark: Ein rund um die Uhr verfügbarer KI-Assistent, der mit Gmail, Kalender und Drittanbieter-Apps wie Canva und OpenTable zusammenarbeitet.
  • Google Photos Video Remix: Ermöglicht kreative Vorlagen und Nachbelichtung bestehender Videoclips – ebenfalls per Gemini Omni.
  • GenCeption: Eine DeepMind-Entwicklung, die Videogeneratoren für Tiefenschätzung und 3D-Posenbestimmung nutzt. Trainiert wurde die KI auf 7.500 synthetischen Videos.

Sicherheit hat Vorrang: Unsichtbare Wasserzeichen

Angesichts der wachsenden Bedenken gegenüber KI-generierten Inhalten setzt Google auf Transparenz. Die SynthID-Technologie fügt allen erstellten Videos ein unsichtbares Wasserzeichen hinzu. So bleibt die Herkunft der Inhalte nachvollziehbar – ein entscheidender Schritt gegen Deepfakes und Desinformation.

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Während Google auf Wasserzeichen setzt, müssen Unternehmen beim Einsatz von KI-Systemen bereits jetzt konkrete Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten erfüllen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche Systeme als Hochrisiko gelten und was Verantwortliche nun konkret tun müssen. Welche KI-Systeme gelten als Hochrisiko – und was müssen Unternehmen jetzt konkret tun?

Verfügbarkeit und Preise

Die neuen Vids-Features sind zunächst für Abonnenten von Google AI Pro und Google AI Ultra sowie für ausgewählte Workspace-Business-Kunden verfügbar. Der Premium-Assistent Gemini Spark bleibt dem Ultra-Tarif vorbehalten, der mit über 100 US-dollar (rund 92 Euro) monatlich zu Buche schlägt.

Zum erweiterten Profi-Paket gehören zudem KI-Übersichten, ein universeller Einkaufswagen sowie ein intelligentes E-Mail-Postfach für Gmail. Ob und wann die Funktionen auch für den deutschen Markt in günstigeren Tarifen verfügbar sein werden, ließ Google offen.

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