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Google Video Remix: KI-Bearbeitung ab 4,99 Euro monatlich verfügbar

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 15:36 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google bringt KI-Videobearbeitung in Photos und integriert Gemini-Modelle bei Drittanbietern. Neue Sicherheitsstandards begleiten den Start.

Google startet Video-Remix in Fotos und öffnet KI-Modelle
Eine Hand interagiert mit einer holografischen Videobearbeitungsoberfläche, die KI-gestützte Videogenerierung und kreative Technologie symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Konzern bringt mit „Video Remix“ ein leistungsstarkes Tool in Google Photos – und öffnet seine KI-Modelle gleichzeitig für externe Kreativplattformen.

Google Photos: Bezahlpflichtiges Video-Remixing startet

Seit dem 8. Juli 2026 steht in Google Photos die Funktion „Video Remix“ bereit. Angetrieben vom Gemini Omni-Modell, erlaubt das Feature Nutzern, vorhandene Videos per Texteingabe komplett umzugestalten. Möglich sind etwa das Neubeleuchten von Szenen, das Austauschen von Hintergründen oder das Anwenden künstlerischer Filter wie Aquarell, Ölgemälde oder Skizzen-Effekte.

Der Zugang ist kostenpflichtig. Wer das Tool nutzen will, braucht ein Google AI Plus-Abo für 4,99 Euro im Monat, den Pro-Plan für 19,99 Euro oder das Ultra-Paket, das je nach Speicherkapazität zwischen 100 und 200 Euro monatlich kostet. Verfügbar ist die Funktion im „Create“-Tab der App in 14 Ländern – darunter die USA, Indien, Japan, Brasilien, Südkorea und die Türkei. Eine Ausweitung auf den deutschen Markt dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Drittanbieter setzen auf Gemini Omni Flash

Die Reichweite von Googles Videotechnologie wächst rasant. Am 11. Juli kündigte die Kreativsuite Media.io an, das Modell Gemini Omni Flash zu integrieren. Dieses verarbeitet multimodale Eingaben – Text, Bilder, Audio und Video – und generiert hochauflösende Clips mit synchronisiertem Ton. Kreative können etwa ein Referenzbild hochladen und per Text bestimmte Kamerabewegungen oder Charakteraktionen beschreiben.

Nur einen Tag später, am 12. Juli, gab die Plattform Artlist bekannt, gleich mehrere Google-Modelle in ihr Angebot aufgenommen zu haben – darunter Gemini, Veo und Nano Banana. Laut internen Daten steuert Nano Banana inzwischen rund 70 Prozent aller KI-Interaktionen auf dem Dienst. Ziel ist eine einheitliche Umgebung, in der Videos, Bilder, Musik und Sprachaufnahmen aus einer Hand kommen.

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Realistischere Bewegungen und neue Sicherheitsstandards

Die aktuellen Modellgenerationen zeigen deutliche Fortschritte beim Verständnis physikalischer Eigenschaften wie Schwerkraft und kinetischer Energie. Das Ergebnis: deutlich realistischere Bewegungsabläufe. Tests von Higgsfield mit Gemini Omni Flash belegten eine präzise zeitliche Steuerung – etwa das erfolgreiche Umfärben eines Kleidungsstücks als Reaktion auf eine bestimmte Aktion wie Händeklatschen.

Google DeepMind hat zudem das Modell Veo 3.1 aktualisiert. Es unterstützt nun das vertikale 9:16-Format für YouTube Shorts, bietet 4K-Hochskalierung und eine verbesserte Charakterkonsistenz über mehrere Frames hinweg. Für Sicherheit und Authentizität sorgt der Einsatz des SynthID-Digitalwasserzeichens sowie der C2PA-Inhaltsnachweise – beide kennzeichnen KI-generierte Inhalte eindeutig.

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Wettbewerb im KI-Videomarkt verschärft sich

Die Expansion des Gemini-Ökosystems fällt in eine Phase intensiver Konkurrenz. Bereits am 7. Juli launchte Meta Superintelligence Labs mit „Muse Image“ einen KI-Generator, der direkt in Instagram und WhatsApp integriert ist und öffentliche Fotos remixen kann. Nur zwei Wochen zuvor, am 24. Juni, veröffentlichte Kling AI seine 3.0-Modellreihe. Sie unterstützt native Audio-Generierung in mehreren Dialekten und liefert 4K-Ausgabe – bei einer Nutzerbasis, die bereits schätzungsweise 600 Millionen Videos produziert hat.

Auch kleinere Entwickler setzen auf Googles Technologie. Das Tool Stitch etwa aktualisierte kürzlich seinen KI-gestützten UI-Generator, der auf Gemini 2.5 basiert und aus einfachen Textbeschreibungen Code für Plattformen wie React und Flutter erstellt. Und die neue App Boppi nutzt Gemini und Strudel, um aus Fotos und Bildunterschriften kurze Songs zu generieren.

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