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Google Pics: KI-Tool für Bildbearbeitung startet in Workspace

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 02:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google Pics bringt KI-Bildbearbeitung in Workspace, unterstützt 29 Sprachen und richtet sich an ausgewählte Business-, Enterprise- und Bildungsabos.

Google Pics startet: KI-Bildtools für Docs und Slides
Moderner, minimalistischer Büroarbeitsplatz mit einem hochwertigen Computermonitor in einer hellen, professionellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Der Technologiekonzern Google hat am 1. September 2026 mit Google Pics ein neues, KI-gestütztes Werkzeug zur Bildbearbeitung und -generierung innerhalb von Google Workspace eingeführt. Das Tool, das bereits im Mai 2026 auf der Entwicklerkonferenz Google I/O angekündigt worden war, zielt darauf ab, kreative Designprozesse direkt in die bestehende Produktivitätsumgebung von Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu integrieren.

Integration in den Arbeitsalltag und technologische Grundlagen

Google Pics basiert auf dem KI-Modell Nano Banana und ist als vielseitiges Werkzeug konzipiert, das sowohl eigenständig als auch innerhalb bestehender Anwendungen genutzt werden kann. Nutzer können das Tool direkt über die Webadresse pics.new ansteuern.

Zum Start ist die Anwendung bereits fest in Google Docs und Google Slides integriert, was eine nahtlose Erstellung und Bearbeitung von visuellen Inhalten während der Dokumenten- oder Präsentationserstellung ermöglichen soll. Eine entsprechende Integration in den Cloud-Speicherdienst Google Drive wird laut Unternehmensangaben in den kommenden Wochen folgen.

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Technologisch ermöglicht das zugrunde liegende Modell nicht nur die Erzeugung neuer Bilder, sondern auch die Bearbeitung bestehender Grafiken durch einfache Textbefehle. Ein wesentliches Merkmal ist dabei das sogenannte Upscaling, mit dem Bilder auf eine Auflösung von 2K oder 4K hochgerechnet werden können, um professionellen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.

Funktionsumfang von der Bildbearbeitung bis zur Übersetzung

Der Leistungskatalog von Google Pics umfasst spezialisierte Funktionen wie die Objektsegmentierung, durch die einzelne Elemente innerhalb eines Bildes identifiziert und isoliert werden können. Dies erlaubt eine gezielte Bearbeitung von Objekten oder Texten per Prompt. Darüber hinaus bietet das System Funktionen zum automatischen Zuschneiden (Auto-Crop) für verschiedene Formate an.

Ein Schwerpunkt der Entwicklung lag auf der internationalen Zusammenarbeit und Flexibilität. Google Pics unterstützt die Bearbeitung und Übersetzung von Texten in insgesamt 29 Sprachen. Zudem ist das Tool auf kollaboratives Arbeiten ausgelegt, sodass mehrere Nutzer gleichzeitig an Projekten feilen können. Das System ist in der Lage, mehrere Generationen beziehungsweise Entwürfe eines Bildes zu erstellen, aus denen die Anwender wählen können.

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Verfügbarkeit und strategische Einordnung im Wettbewerb

Das neue Werkzeug steht nicht allen Nutzern zur Verfügung, sondern ist an spezifische Abonnement-Modelle geknüpft. Die Freischaltung erfolgt für Kunden von Workspace Business Standard und Plus sowie für die Enterprise-Varianten Standard und Plus.

Ebenso erhalten Abonnenten von Google AI Pro und Ultra sowie Nutzer von AI Pro for Education Zugriff auf die Funktionen. Der Rollout hat am 1. September 2026 begonnen und soll über die kommenden Wochen hinweg abgeschlossen werden.

Branchenbeobachter sehen in der Veröffentlichung von Google Pics einen direkten Angriff auf etablierte Design-Plattformen. Google positioniert das Tool als Konkurrenz zu Anbietern wie Canva und Adobe Express, indem es Design-Funktionen ohne Medienbruch in die gewohnten Büroanwendungen integriert.

In Abgrenzung zu bestehenden Diensten des Konzerns wird zudem klargestellt, dass Google Pics kein privatsphärenorientierter Ersatz für Google Photos ist, sondern ein funktionales Werkzeug für den geschäftlichen und kreativen Einsatz darstellt.

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