Google Photos Wardrobe: KI-Kleiderschrank kommt auf iOS in drei Ländern
Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 19:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Google weitet seine KI-Funktion „Wardrobe" in Google Photos auf iOS aus. Die Funktion steht damit berechtigten Nutzern von iOS- und Android-Geräten in den USA, Indien und Brasilien zur Verfügung, wie unter anderem macrumors.com, techcrunch.com und zoombangla.com in Berichten vom 24. September 2026 mitteilten.
Was Wardrobe leistet
Wardrobe durchsucht die eigene Fotobibliothek nach Kleidungsstücken und erstellt daraus einen digitalen Kleiderschrank. Nutzer können ihre Kleidungsteile kategorisieren, verschiedene Outfits zusammenstellen, diese virtuell anprobieren sowie Ergebnisse teilen oder auf Moodboards speichern.
Laut zoombangla.com lassen sich Outfits aus bis zu sechs Kleidungsstücken kombinieren, zudem können Nutzer entsprechende Videos speichern oder teilen. Nach Angaben von engadget.com katalogisiert die Funktion neben Kleidung auch Schmuck aus der Fotobibliothek.
Laut Google-Hilfe greift Wardrobe dabei auf Fotos der vergangenen vier Jahre zurück. Wer kein Abo von Google AI Pro oder Ultra besitzt, benötigt der Hilfe zufolge mehr als 1.000 Fotos der eigenen Person, damit die Funktion nutzbar ist.
Zusätzlich gelten Altersregeln, und die Funktion „Face Groups" muss aktiviert sein, wobei Nutzer ihr eigenes Gesicht auswählen müssen. Der Verge zufolge rollt Google Wardrobe zunächst für Abonnenten von Google AI Pro und Ultra in den USA, Indien und Brasilien aus.
Zum Umgang mit den erfassten Daten erklärte Google laut techcrunch.com, dass Angaben zu Kleidung und Stil nicht mit Dritten wie Händlern geteilt werden.
Weitere Neuerungen in Google Photos
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Parallel zur Wardrobe-Erweiterung hat Google laut macrumors.com Google Photos um 15 neue KI-Remix-Vorlagen ergänzt. Diese stehen in ausgewählten Ländern auf Android und iOS für Nutzer ab 18 Jahren zur Verfügung, wie unter anderem der offizielle Google-Blog sowie 9to5google.com, androidcentral.com, phonearena.com und fonearena.com berichteten.
Ergänzend dazu ist laut androidauthority.com in ausgewählten Ländern auf Android und iOS ein Video-Remix mit Gemini Omni verfügbar, das KI-gestützte Bearbeitung und Lichtanpassungen ermöglicht.
Eine weitere Neuerung betrifft die Integration von Gemini Spark: Sie erlaubt es, Fotos per Texteingabe auszuwählen, zu bearbeiten und zu teilen – etwa um Personen im Hintergrund eines Bildes zu entfernen. Diese Funktion ist laut Google-Blog, androidcentral.com und phonearena.com zunächst nur für berechtigte Abonnenten von Google AI Pro und Ultra in den USA vorgesehen und soll über mehrere Wochen hinweg ausgerollt werden.
Zusätzlich führt Google mit „Moods" adaptive Bildstile ein, darunter Optiken im Stil von 35-mm-Film oder einer 2000er-Digicam. Nutzer können diese Stile über Regler feinjustieren; die Funktion steht laut Google-Blog, 9to5google.com, androidcentral.com, phonearena.com und fonearena.com weltweit auf Android zur Verfügung.
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Neue Werkzeuge für die Markup-Funktion
Auch die Markup-Funktion in Google Photos wurde überarbeitet. Sie erhält einen neuen „Redact"-Stift, mit dem sensible Informationen wie Kennzeichen, Adressen, Kontonummern oder Namen unkenntlich gemacht werden können. Laut Google-Blog, macobserver.com und androidauthority.com bietet der Stift drei Stile – Mosaic, Mosaic Light und Blur – sowie eine einstellbare Stiftstärke.
Darüber hinaus ergänzt das Update laut macobserver.com, 9to5google.com, androidcentral.com, phonearena.com und fonearena.com präzise Stärkeregler für Stifte und Textmarker sowie neue Schriftarten. Der Redact-Stift und die weiteren Markup-Werkzeuge rollen den Berichten zufolge weltweit auf Android aus.
Mehr zum Thema bei MacRumors: „Google Photos Wardrobe Feature Comes to iOS“
