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Google Photos: Recover Storage Tool spart 23 GB Speicherplatz

Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 15:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mit dem Recover Storage Tool wandelt Google Photos Aufnahmen in Storage-Saver-Qualität um. Ein Anwender gewann so 23 GB Speicherplatz zurück.

Google Photos: Neues Tool schafft Speicherplatz durch Komprimierung
Eine Person hält ein Smartphone in einem modernen Büro, um den Cloud-Speicher zu verwalten. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google Photos stellt mit dem sogenannten „Recover Storage Tool“ eine Funktion bereit, die darauf abzielt, den begrenzten Cloud-Speicherplatz effizienter zu nutzen. Durch die dauerhafte Umwandlung von bereits hochgeladenen Originalaufnahmen in die „Storage Saver“-Qualität können Nutzer signifikante Kapazitäten freisetzen, ohne Dateien manuell löschen zu müssen.

Technische Spezifikationen der Komprimierung

Das Tool setzt bei den Speicherparametern der Google-Plattform an. In der Einstellung „Storage Saver“ werden Fotos, die eine Auflösung von 16 Megapixeln (MP) überschreiten, auf diesen Wert komprimiert. Bei Videos erfolgt eine Reduktion der Auflösung auf den Standard von 1080p, sofern das Ausgangsmaterial höher aufgelöst war.

Die Notwendigkeit solcher Optimierungstools verdeutlicht der enorme Speicherbedarf moderner Medienformate. Den vorliegenden Informationen zufolge kann ein lediglich zwei Minuten langes Video in 4K-Auflösung bereits zwischen 400 und 500 Megabyte (MB) an Speicherplatz belegen.

Da Google für seine Dienste Photos, Gmail und Drive ein gemeinsames kostenloses Kontingent von insgesamt lediglich 15 Gigabyte (GB) zur Verfügung stellt, erreichen aktive Nutzer diese Grenze oft innerhalb kurzer Zeit.

Fallbeispiel zur Rückgewinnung von Speicherkapazitäten

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Praxisberichte von Mitte August veranschaulichen das Potenzial einer konsequenten Speicheroptimierung. Ein Nutzer mit einem kostenpflichtigen Google-One-Tarif von 100 GB konnte durch verschiedene Maßnahmen insgesamt 23 GB an Speicherplatz freigeben. Dieser Erfolg basierte auf einer Kombination aus Komprimierung und der Bereinigung unnötiger Datenbestände.

Im Detail wurden etwa 2 GB durch das Löschen von rund 3.000 Screenshots gewonnen. Die Nutzung der sogenannten „Stacks“-Funktion zur Organisation von etwa 800 Fotos brachte eine Ersparnis von weiteren 3 GB.

Den umfangreichsten Beitrag zur Entlastung des Kontos leistete das Entfernen von Videodateien: Über den integrierten Storage Manager wurden große Videos im Umfang von 8,5 GB identifiziert und gelöscht, ergänzt durch weitere Videodateien mit einem Volumen von 9,4 GB.

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Bemerkenswert ist dabei, dass der Anwender bei der Bereinigung gezielt ältere „Storage Saver“-Elemente ignorierte, die vor dem Juni 2021 hochgeladen worden waren. Damals galten andere Anrechnungsregeln für den Cloud-Speicher.

Effizienzsteigerung ohne sichtbare Qualitätsverluste

Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Komprimierung auf 16 MP bei Fotos und 1080p bei Videos in der Regel ohne für das menschliche Auge sichtbare Qualitätsverluste erfolgt. Für viele Anwender stellt die Aktivierung der Storage-Saver-Einstellung somit eine effektive Methode dar, um ein kostenpflichtiges Upgrade auf höhere Google-One-Tarife zu vermeiden oder hinauszuzögern.

Zusätzlich zur reinen Speicherplatzoptimierung bietet der Dienst verbesserte Navigationsmöglichkeiten an, um die wachsende Flut an digitalen Bildern beherrschbar zu machen. Anstatt durch chronologische Listen zu scrollen, erweist sich die Suchfunktion als effizienter.

So lassen sich alte Aufnahmen durch spezifische Suchbegriffe wie „group photo“ deutlich schneller auffinden. Das Recover Storage Tool ergänzt diese organisatorischen Funktionen durch eine technische Lösung zur dauerhaften Reduzierung der Datenlast.

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