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Google Messages: Chat-Themes ersetzen einfache Farbauswahl

24.06.2026 - 05:15:35 | boerse-global.de

Google Messages erhält umfassende Designpakete. RCS verbessert Android-iOS-Kommunikation mit iOS 27 Beta.

Google Messages: Neue Chat-Themes und RCS-Fortschritte
Google - A smartphone showing a Google Messages chat with a custom, colorful geometric theme. A hand holds the phone in a blurred office setting. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die neue „Chat-Themes"-Funktion ersetzt die bisher einfache Farbauswahl und bietet Nutzern deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Seit dem 23. Juni wird das Update schrittweise ausgerollt.

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Von Farbtupfern zur Komplettgestaltung

Statt nur die Farbe der Chat-Blase zu ändern, können Nutzer jetzt ganze Designpakete wählen. Die App bietet dynamische Farbpaletten, die sich an die Systemeinstellungen des Geräts anpassen, sowie verschiedene Hintergrundkategorien wie Tiere oder Architektur. Wer mag, lädt einfach ein eigenes Foto als Chat-Hintergrund hoch.

Ein entscheidender Unterschied zu anderen Messengern: Die Änderungen sieht nur der Nutzer selbst. Anders als bei Plattformen, wo ein neues Design für alle Teilnehmer sichtbar wird, bleiben die Anpassungen bei Google Messages lokal auf dem eigenen Gerät. Der Rollout erfolgt stufenweise – nicht jeder bekommt die neuen Funktionen sofort.

RCS schließt die Lücke zwischen Android und iOS

Die Aufwertung von Google Messages fällt in eine Zeit bedeutender Fortschritte bei der plattformübergreifenden Kommunikation. Der RCS-Standard (Rich Communication Services) macht weiter Fortschritte, die Kluft zwischen Android und iPhone zu überbrücken.

Bereits am 22. Juni zeigte sich: Die zweite Beta von iOS 27 unterstützt jetzt Inline-Antworten und korrekte Emoji-Reaktionen für RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Möglich macht das RCS Universal Profile 2.7, das seit Juni 2024 existiert. Bisher wurden Reaktionen oft nur als Text dargestellt – ein Ärgernis, das nun der Vergangenheit angehört. Die öffentliche Version dieser Funktionen wird für September 2026 erwartet.

Parallel dazu brachten die Google-System-Updates vom 22. Juni Verbesserungen für Play Services und den Play Store. Dazu gehören ein optimierter App-Blocker für betreute Konten und ein neues KI-Modell für die Autofill-Funktion.

Konkurrenz schläft nicht

Während Google aufrüstet, ziehen andere Messenger nach. Der Multi-Plattform-Dienst Beeper kündigte am 23. Juni die Integration von Line über eine Cloud-Bridge an – plus neue Sticker-Pakete für Android und verbesserte iMessage-Funktionen für macOS wie Bearbeitungshistorie und „Bitte nicht stören".

Auch Meta ist aktiv: Seit dem 22. Juni testet eine Beta-Version von WhatsApp für iOS animierte Nachrichtenblasen, die beim Erscheinen sanft einzoomen. In Südafrika startete am 23. Juni zudem WhatsApp Plus – eine Premium-Version, die gegen monatliche Gebühr eigene Chat-Designs und mehr angepinnte Chats bietet.

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Und Google selbst treibt die KI-Integration voran: Das Gemini-Overlay wurde am 23. Juni um Shortcuts für Videogenerierung, Musikkreation und geführtes Lernen erweitert. Generative KI hält damit weiter Einzug in die mobile Kommunikation.

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