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Google Gemini Spark: Neuer KI-Agent erledigt 15 Aufgaben gleichzeitig

30.05.2026 - 18:30:50 | boerse-global.de

Microsoft plant KI-Super-App, Google startet Gemini Spark. Asana übernimmt StackAI für 75 Millionen Euro.

Google Gemini Spark: Neuer KI-Agent erledigt 15 Aufgaben gleichzeitig - Foto: über boerse-global.de
Google Gemini Spark: Neuer KI-Agent erledigt 15 Aufgaben gleichzeitig - Foto: über boerse-global.de

Im Zentrum steht der Trend zu sogenannten Super-Apps und proaktiven KI-Agenten, die mehrere Aufgaben gleichzeitig in verschiedenen Software-Umgebungen erledigen können.

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Microsoft bündelt seine KI-Kräfte

Microsoft arbeitet offenbar an einer einheitlichen KI-Super-App, die verschiedene Copilot-Angebote zusammenführen soll. Das Projekt, das von Jacob Andreou geleitet wird, vereint GitHub Copilot, Copilot Chat und Copilot Cowork in einer einzigen Oberfläche. Besonders spannend: Eine neue Funktion namens Autopilot soll proaktive Workflows ermöglichen. Aus durchgesickerten Unterlagen geht zudem hervor, dass ein proaktiver Agent namens Scout integriert wird.

Der Hintergrund: Microsoft will seine KI-Werkzeuge besser vermarkten. Zwar nutzen rund 450 Millionen Kunden Microsoft 365 – doch weniger als 4,5 Prozent zahlen derzeit für Copilot. Zum Vergleich: GitHub Copilot hat immerhin 4,7 Millionen zahlende Abonnenten.

Google zieht mit Gemini Spark nach

Auch Google mischt kräftig mit. Seit dem 29. Mai 2026 ist Gemini Spark in den USA verfügbar – ein persönlicher 24/7-Agent für Abonnenten von Google AI Ultra. Die auf Gemini 3.5 basierende Lösung automatisiert wiederkehrende Aufgaben in Google Workspace, also in Gmail, Kalender und Drive. Sie steuert Browser aus der Ferne und kann bis zu 15 Aufgaben gleichzeitig erledigen – von täglichen Zusammenfassungen bis zur Analyse von Finanzberichten.

Neue Plattformen bekämpfen das Abo-Chaos

Ein wachsendes Problem vieler Nutzer: die Zersplitterung des KI-Marktes. Dutzende Modelle, unzählige Abos – das soll sich ändern. Gleich mehrere neue Plattformen versprechen Abhilfe:

Caleus AI startete am 30. Mai 2026 und bündelt GPT-4, Claude, Gemini und Grok in einem einzigen Tool. Profis können Anfragen an verschiedene Modelle weiterleiten und Ergebnisse direkt vergleichen.

LogicBalls positioniert sich als zentrale Drehscheibe für die globale KI-Community. Die Plattform vereint 31 KI-Modelle und über 3.000 Einzeltools und zählt bereits mehr als 500.000 Nutzer. Ein besonderes Merkmal: der Verifikationsansatz, der Halluzinationen minimieren soll.

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Asana übernimmt StackAI für 75 Millionen Dollar

Die Integration von KI in Unternehmensabläufe schreitet rasant voran. Asana kaufte am 28. Mai 2026 StackAI für rund 75 Millionen Euro. Das No-Code-Unternehmen verbindet KI-Agenten mit Systemen wie Salesforce, Oracle und AWS. Die StackAI-Gründer Tony Rosinol und Bernard Aceituno wechseln zu Asana.

Weitere Entwicklungen im Überblick

Notion startete am 29. Mai 2026 eine programmierbare Entwicklerplattform. Mit "Notion Workers" lassen sich benutzerdefinierte Workflows erstellen und externe Agenten sowie Datenbank-Synchronisationen mit Plattformen wie Zendesk realisieren. Seit Februar wurden über eine Million benutzerdefinierte Agenten auf Notions Infrastruktur erstellt.

GUIDE von Workspot nutzt Amazon Bedrock und automatisiert Workflows über die Benutzeroberfläche – ohne klassische APIs oder Robotic Process Automation (RPA).

Anthropic führte am 28. Mai dynamische Workflows in Claude Code ein. Das System zerlegt komplexe Aufgaben und verteilt sie an parallele Unteragenten. Die Funktion ist zunächst als Research Preview für Enterprise- und Team-Pläne verfügbar.

Spezialisierte Tools im Aufwind

Neben den großen Plattformen wachsen auch Nischenanbieter. Memorae, ein Startup für Gedächtnisfunktionen, verbindet sich mit über 1.000 Datenquellen und zählt mittlerweile mehr als 200.000 Nutzer in 60 Ländern. Der jährliche wiederkehrende Umsatz liegt bei rund 2,8 Millionen Euro.

Die Entwicklung zeigt: Der KI-Markt konsolidiert sich. Große Anbieter bauen Super-Apps, während neue Plattformen die Fragmentierung bekämpfen. Für Nutzer bedeutet das mehr Auswahl – aber auch die Herausforderung, den Überblick zu behalten.

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