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Google Fotos: Inkrementeller Download spart Zeit und Datenvolumen

16.06.2026 - 15:57:57 | boerse-global.de

Google erweitert Foto-Plattform um inkrementelle Downloads und zentrale WhatsApp-Backup-Steuerung für Android.

Google Fotos: Neue Export-Funktion und KI-Suche vorgestellt
Google - A stylized Google Photos logo icon integrated into a digital landscape with data streams and cloud servers. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Im Mittelpunkt stehen verbesserte Datenportabilität und effizienteres Backup-Management.

Smarte Exporte für Google Fotos

Der neue inkrementelle Download-Modus für Google Fotos spart Zeit und Datenvolumen. Der erste Export über den Takeout-Dienst enthält noch sämtliche in der Cloud gespeicherten Medien. Bei Folgeexporten werden nur noch Dateien übertragen, die seit dem letzten Backup hinzugekommen oder verändert wurden.

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Die Funktion ist zunächst ausschließlich für Google Fotos verfügbar. Andere Google-Dienste bleiben außen vor. Für Nutzer, die ihre lokalen Festplatten oder Server mit der Cloud synchronisieren, dürfte das eine deutliche Erleichterung bedeuten.

WhatsApp-Backups zentral steuern

Seit Montag rollt Google eine zentrale Verwaltungsoberfläche für WhatsApp-Backups innerhalb der Android-Systemeinstellungen aus. Die Steuerung, die bislang nur in der WhatsApp-App selbst möglich war, wandert nun direkt in die Geräteeinstellungen.

Die Funktion ist Teil des Android-Updates vom Juni 2026. Ersten Berichten zufolge war sie auf Flaggschiff-Modellen wie dem Pixel 8 und Pixel 10 Pro in den ersten Tagen noch nicht sichtbar. Der Speicherort bleibt vorerst Google Drive – künftige Updates sollen die Cloud-Backups jedoch weiter von den App-Menüs entkoppeln.

Künstliche Intelligenz: Semantische Suche wird konkreter

Googles „Ask Photos“-Funktion erhält neue Fähigkeiten. Seit Mitte Mai können Nutzer nach abstrakten Konzepten wie einem „gemütlichen Abend“ oder nach konkreten Dokumenten wie „Führerschein“ oder „Buchungsbestätigung“ suchen.

Das KI-gestützte Tool kombiniert Objekt-, Personen- und Ortserkennung. Es findet auch Bilder ohne explizite Metadaten. Voraussetzung: Die Fotos müssen bereits in die Cloud synchronisiert sein. Wer die Treffergenauigkeit verbessern will, sollte Personen in seiner Bibliothek manuell benennen – das hilft der KI, Gesichter über verschiedene Aufnahmen hinweg zu erkennen.

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Schneller teilen, besser schützen

Die neue Version von Quick Share verbessert die Zusammenarbeit zwischen Android und Windows-PCs. Das System kommt ohne gemeinsames WLAN-Netz aus. Ein 2,5 Gigabyte großer Videoclip wechselte in Tests in nur 1,5 Minuten vom Smartphone auf den Laptop.

Weitere Neuerungen des Juni-Updates:
- Digitale Garderobe: Eine Funktion zum Organisieren von Kleidungsstücken in Google Fotos
- Circle to Search für Outfits: Die visuelle Suchfunktion erkennt nun auch Modeartikel
- Fake-Call-Erkennung: Ein Sicherheitsfeature gegen betrügerische Anrufe
- Kindersicherheit: Unfallerkennung für jüngere Nutzer in der Safety-App

KI-Videotools in der Pipeline

Analysen des Google-Fotos-Quellcodes deuten auf ein neues Projekt mit dem Codenamen „Soba“ hin. Die Funktion, vermutlich unter dem Namen „Video Remix“ vermarktet, soll bestehende Videoclips per Sprachbefehl umwandeln – gesteuert durch das Gemini Omni-Modell.

Ersten Hinweisen zufolge wird das Tool zunächst mit vorgegebenen Stilen arbeiten, etwa einem „Knetanimation“-Look. Echte Dialog-basierte Bearbeitung ist wohl noch nicht geplant. Das Muster erinnert an „Photo Remix“, das ebenfalls mit einer begrenzten Zahl vordefinierter Transformationsstile startete. Ein weiteres Pixel-Drop später im Juni könnte zudem KI-generierte Musik und „Screen Reactions“ für Content Creator bringen.

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