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Google Earth: KI-Bildgenerator Nano Banana 2 ab sofort freigeschaltet

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 17:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google integriert sein KI-Modell Nano Banana 2 in Google Earth. Nutzer können nun Satellitenbilder per Textbefehl bearbeiten und neu gestalten.

Google Earth Update: KI-Bildgenerierung mit Nano Banana 2 startet
Tablet-Bildschirm zeigt 3D-Digitalkarte, die von KI in futuristische Architekturvisualisierung verwandelt wird. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google rüstet Google Earth mit künstlicher Intelligenz auf. Ab sofort können Nutzer Satellitenaufnahmen per KI-Befehl verändern und neu gestalten.

Der Suchmaschinenriese hat sein KI-Modell Nano Banana 2 (auch als Gemini 3.1 Flash Image bekannt) in die Web-Version von Google Earth integriert. Die Freischaltung erfolgte am 30. Juli 2026. Nutzer können damit auf Basis der umfangreichen Satelliten-, Luft- und 3D-Bilddatenbank eigene Bilder generieren und bearbeiten.

Von Pompeji bis zur Zukunftsskyline

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Historische Rekonstruktionen wie das antike Pompeji im Jahr 78 nach Christus, Infografiken für Wahrzeichen wie die Freiheitsstatue oder futuristische Stadtlandschaften – die KI macht es möglich. Auch für Profis bietet das Tool spannende Anwendungen. Architekten und Stadtplaner können Bauprojekte visualisieren, etwa Immobilienpläne in Tokio oder konkrete Entwürfe wie ein Seehaus.

Allerdings zeigt sich in ersten Tests: Für hochpräzise geografische Arbeiten taugen die KI-Bilder noch nicht. Für Konzepte und Unterhaltungszwecke sind sie aber durchaus brauchbar.

Weltweiter Rollout läuft

Nano Banana 2 wird zum Standard-Bildgenerierungsmodell in Googles Produktpalette. Neben Google Earth rollt Google die Technologie in 141 Ländern und acht Sprachen aus – darunter Gemini, Google Suche, Lens, Ads und Google Cloud.

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Besonders interessant: In den USA können Gemini-App-Nutzer auf Wunsch personalisierte Bilder erstellen. Die KI greift dafür auf Daten aus dem Google-Konto zurück – E-Mails, Fotos und YouTube-Videos inklusive. Die Funktion ist kostenlos, aber nur mit aktiver Zustimmung verfügbar. Zum Vergleich: Der DAX-Konzern SAP setzt bei ähnlichen KI-Funktionen auf striktere Datenschutzvorgaben.

Gemini selbst vermeldet derweil 750 Millionen aktive Nutzer monatlich – ein klares Zeichen, dass Googles KI-Offensive Früchte trägt.

Satelliten-Überwachung für Unternehmen

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Doch Google denkt auch an die Wirtschaft. Parallel zum Google-Earth-Update startet eine geschlossene Beta für Custom Satellite Embeddings. Angetrieben von AlphaEarth Foundations, ermöglicht der Dienst eine bedarfsgerechte geografische Überwachung – mit Aktualisierungsintervallen von bis zu fünf Tagen.

Zielgruppen sind Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Katastrophenschutz. Für die Wissenschaft gibt es einen Hoffnungsschimmer: Akademische Forscher können bis zum 1. September 2026 kostenlosen Zugang zu den Datensätzen beantragen.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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