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Google Drive: Gemini-Chats ab 3. Juni direkt teilbar

29.05.2026 - 16:18:24 | boerse-global.de

Google integriert KI-Inhalte tiefer in Workspace: Drive-Teilen für Gemini-Schnappschüsse und neuer KI-Assistent Gemini Spark angekündigt.

Google Drive: Gemini-Chats ab 3. Juni direkt teilbar - Foto: über boerse-global.de
Google Drive: Gemini-Chats ab 3. Juni direkt teilbar - Foto: über boerse-global.de

Google baut seine KI-Offensive aus: Nutzer können künftig Chats und generierte Inhalte aus Gemini direkt über Google Drive teilen.

Der Suchmaschinenriese kündigte am heutigen Freitag eine neue Funktion für seine KI-Anwendung Gemini an. Workspace-Nutzer können damit „Schnappschüsse" ihrer KI-generierten Inhalte über die vertraute Drive-Oberfläche teilen. Das Besondere: Änderungen der Empfänger beeinflussen nicht den ursprünglichen Chat-Verlauf. Die Funktion ist für Workspace-Kunden standardmäßig aktiviert.

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Admin-Kontrollen und Rollout-Plan

Die Verwaltungsoptionen für die neue Teilen-Funktion stehen seit dem 28. Mai in der Google Admin Console bereit. Für Endnutzer beginnt der Rollout am 3. Juni, die weltweite Verfügbarkeit ist bis zum 8. Juni geplant.

Erst am Mittwoch hatte Google „gemeinsame Projekte" für Gemini for Business vorgestellt. Diese Container bündeln Chats, Dateien und Ordner und erlauben mehreren Teammitgliedern, im selben Chat-Umfeld an Geschäftsprozessen zu arbeiten. Die Integration zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in professionellen Teams zu vereinfachen.

Gemini Spark: Der persönliche Dauer-Assistent

Bereits auf der Entwicklerkonferenz Google I/O am 19. Mai präsentierte das Unternehmen mit „Gemini Spark" einen persönlichen KI-Agenten, der rund um die Uhr verfügbar ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chatbots läuft Spark auf der Google-Cloud-Infrastruktur und kann Aufgaben selbst dann ausführen, wenn das Gerät des Nutzers ausgeschaltet ist.

Die Technologie basiert auf dem Gemini 3.5 Flash-Modell und dem Antigravity-Framework. Spark ist in die gesamte Workspace-Suite eingebunden – von Gmail über Kalender und Drive bis hin zu Docs und Sheets. Drei Mechanismen stehen im Zentrum:

  • Tasks: Ausführung komplexer mehrstufiger Abläufe
  • Skills: Individuell definierbare Fähigkeiten
  • Schedules: Zeitgesteuerte Aktionen

Eine Beta-Version von Gemini Spark soll Anfang Juni für Google-AI-Ultra-Abonnenten in den USA starten. Kritische Arbeitsschritte in Workspace-Apps erfordern weiterhin die Bestätigung durch den Nutzer.

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Google Meet: KI-Prompt rückt in den Vordergrund

Um die Sichtbarkeit der KI-Tools zu erhöhen, hat Google am 26. Mai das „Ask Gemini"-Eingabefeld in der Webversion von Google Meet neu positioniert. Statt hinter einem Icon versteckt, thront es nun in der unteren linken Ecke der Meeting-Oberfläche.

Das Tool bietet Echtzeit-Unterstützung: Es fasst laufende Diskussionen zusammen, listet Aktionspunkte auf und hilft verspäteten Teilnehmern durch die „Take Notes for Me"-Funktion, den Anschluss zu finden. Verfügbar ist dies für Abonnenten von Workspace Business, Enterprise Standard und Enterprise Plus.

Neue Abo-Modelle und veränderte Nutzungsgrenzen

Am 28. Mai wurden Details zu neuen High-End-Abos bekannt. Der „AI Ultra"-Plan kostet umgerechnet rund 92 Euro pro Monat und beinhaltet Zugang zu Gemini Spark, 20 Terabyte Speicher sowie YouTube Premium. Ein noch teurerer Plan für etwa 184 Euro monatlich bietet das Zwanzigfache der Standard-Nutzungslimits.

Google stellt zudem sein Nutzungsmodell um: Statt täglicher Limits gilt künftig ein rechenleistungsbasiertes Kontingent, das alle fünf Stunden zurückgesetzt wird. Josh Woodward, Leiter der Gemini-App, bestätigte am Freitag mehrere Anpassungen. So wird Gemini 3.1 Flash Lite nicht mehr auf das Verbrauchskontingent angerechnet, und die Videoverarbeitungslimits für Gemini-Omni-Nutzer wurden verdoppelt.

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