Google Chromebooks: Turner Industries spart über 1 Million Euro
30.06.2026 - 09:55:27 | boerse-global.de
Nach der Migration von 21.000 Mitarbeitern auf Googles Enterprise-Ökosystem meldet das Unternehmen Einsparungen von über einer Million Euro.
Chromebooks als Kostenbremse
Der Umstieg begann vor zweieinhalb Jahren mit der Einführung von Google Workspace. Seither hat Turner Industries 1.200 Chromebooks im Einsatz – mit beeindruckendem Effekt: Die Kosten pro Gerät sanken um 40 bis 50 Prozent, was allein 650.000 Euro Ersparnis bedeutet.
Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Lebensdauer der neuen Geräte liegt zwischen acht und zehn Jahren – eine Steigerung von bis zu 125 Prozent im Vergleich zur alten Hardware. Zusätzlich spart das Unternehmen rund 560.000 Euro durch ChromeOS Flex, das die Weiternutzung älterer Geräte ermöglicht.
Was bei Großunternehmen wie Turner Industries funktioniert, lässt sich auch im Privaten nutzen: Mit ChromeOS Flex wird jedes Gerät – egal wie alt – wieder schnell und alltagstauglich. So sparen Sie sich hunderte Euro für einen Neukauf und hauchen Ihrem alten PC neues Leben ein. Alter PC im Keller? So sparen Sie sich hunderte Euro für einen Neukauf
IT-Abteilung atmet auf
Die operative Effizienz hat ebenfalls massiv profitiert. IT-Bereitstellungszeiten schrumpften von Stunden auf Minuten – das spart jährlich rund 1.750 Arbeitsstunden. Für den Zugriff auf Legacy-Anwendungen integrierte Turner Industries Cameyo, während Chrome Enterprise Premium für die Datensicherheit sorgt.
Europäische Industrie zieht nach
Der Trend zu Chromium-basierten Arbeitsumgebungen erreicht nun auch Europa. HERE Enterprise hat mit der Prinzhorn-Gruppe einen digitalen Arbeitsplatz bei Hamburger Containerboard eingeführt. Ziel ist es, verschiedene Anwendungen in einer einheitlichen Oberfläche zu bündeln und so die Produktivität zu steigern.
Bildung: Google setzt auf KI
Im Bildungssektor bahnt sich ebenfalls ein Wandel an. Über 90 Prozent der US-Schulbezirke planen in diesem Jahr den Kauf von Chromebooks. Auf der ISTE-Konferenz präsentierte Google am Montag neue KI-Funktionen für den Unterricht:
- Eine Classroom-App zur Analyse von Aufgaben und Ankündigungen
- Adaptive Lernhefte mit automatischen Quizfragen
- Ein „Focus Mode" zum Sperren von Schülerbildschirmen
- Eine Schulungsoffensive für sechs Millionen Lehrkräfte
Parallel dazu arbeitet Google an der Verschmelzung von ChromeOS und Android zu einem einheitlichen Betriebssystem namens Googlebook. Bestehende Chromebooks sollen dabei nicht obsolet werden.
Während Google an neuen Betriebssystemen arbeitet, zeigt IT-Experte Martin Koch im kostenlosen Report, wie ChromeOS Flex selbst älteste Geräte wieder flott macht – ganz ohne Fachkenntnisse. Schmeißen Sie Ihren alten PC noch nicht weg, sondern reaktivieren Sie ihn mit dieser einfachen Methode. IT-Experte mit 25 Jahren Erfahrung: 'Schmeißen Sie Ihren alten PC noch nicht weg!'
Sicherheit durch KI-Agenten
Google Cloud rüstet auch bei der Softwaresicherheit auf. Das neue Mantis-Framework reduziert den Token-Overhead um 85 Prozent und automatisiert Schwachstellenanalysen sowie Code-Überprüfungen. Das System arbeitet weitgehend autonom, bleibt aber der menschlichen Kontrolle unterstellt.
Für Verbraucher und kleine Unternehmen gibt es ebenfalls Neues: Google und Back Market haben den ChromeOS Flex USB-Kit für drei Euro wieder aufgelegt – eine einfache Möglichkeit, ältere PCs mit dem Betriebssystem auszustatten. Zudem wurde das AI Pro-Plan auf 5TB Speicher erweitert, inklusive Gemini-Integration für Gmail und Webbrowser, zum Preis von rund 18 Euro monatlich.
