GLG-Patientenportal, Fachbereiche

GLG-Patientenportal: Drei Fachbereiche starten den digitalen Kliniktest

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 22:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Online-Termine und Dokumenten-Upload bilden den Auftakt; weitere Portalbereiche sollen bis Ende des ersten Quartals 2027 folgen.

GLG startet digitales Patientenportal zunächst am Klinikum Eberswalde
Ein moderner, lichtdurchfluteter Klinikflur mit minimalistischer Architektur und neutralen Farben. Illustration mit AI erstellt.

Die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit treibt die Digitalisierung ihrer klinischen Abläufe voran und führt ein neues digitales Patientenportal ein. Wie das Branchenmagazin management-krankenhaus.de am 12. Oktober 2026 berichtete, zielt die Einführung darauf ab, Behandlungs- und Betreuungsprozesse für Patientinnen und Patienten moderner zu gestalten und organisatorische Schnittstellen zwischen Klinik und Versorgung zu vereinfachen.

Stufenweiser Start am Standort Eberswalde

Die Einführung der Plattform erfolgt zunächst im Rahmen eines Pilotbetriebs am GLG Werner Forßmann Klinikum Eberswalde. Der Start konzentriert sich dabei auf drei ausgewählte Fachbereiche: die Gynäkologie und Geburtshilfe, die Schmerzambulanz sowie die Unfallchirurgie. Anhand dieser Abteilungen sollen die digitalen Abläufe im praktischen Klinikalltag erprobt und etabliert werden.

Für den weiteren Rollout hat das Unternehmen einen festen Zeitplan abgesteckt. Nach der ersten Phase ist ein schrittweiser Ausbau vorgesehen, sodass bis Ende des ersten Quartals 2027 (Ende Q1 2027) alle Bereiche des Eberswalder Klinikums an das Patientenportal angebunden sein sollen. Dadurch soll die gesamte Einrichtung über eine einheitliche digitale Schnittstelle für Patientinnen und Patienten verfügen.

Funktionsumfang und geplante Erweiterungen

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Zum Start bietet das System bereits zentrale Basisfunktionen zur organisatorischen Entlastung. Dazu zählen die direkte Online-Terminbuchung, die Bereitstellung von Termininfos sowie eine Funktion für den Dokumenten-Upload. Behandelte Personen können erforderliche Unterlagen somit vorab digital an die Klinik übermitteln, was Wartezeiten und den bürokratischen Vorbereitungsaufwand vor Ort verringern soll.

Für die Folgezeit plant die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit zusätzliche Module, um den digitalen Versorgungspfad weiter auszubauen. Perspektivisch sollen medizinische Fragebögen integriert werden, damit Anamnese- und Vorabinformationen bereits vor dem eigentlichen Behandlungstermin digital erfasst werden können.

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Ebenso sind ein digitales Entlassmanagement zur geordneten Überleitung in die Anschlussversorgung sowie ein Zuweiserportal vorgesehen, das die strukturierte Zusammenarbeit mit niedergelassenen Praxen unterstützen soll.

Finanziell gefördert wird das Vorhaben durch Mittel aus dem Krankenhauszukunftsgesetz. Das bundesweite Förderprogramm unterstützt Kliniken dabei, patientennahe digitale Dienste, moderne IT-Sicherheitsstandards und digitale Versorgungsstrukturen im stationären Alltag umzusetzen.

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