Glasswing-Projekt, Apples

Glasswing-Projekt: Apples radikales Design für September 2027

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 14:31 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple plant für 2027 ein iPhone aus einer Glasplatte ohne sichtbare Öffnungen. Unter-Display-Technik und A21-Chip sollen das Design ermöglichen.

Apple „Glasswing“: iPhone-Jubiläumsmodell mit nahtlosem Glasgehäuse
Zukunftskonzept eines Smartphones als nahtlose Glasscheibe mit dezentem Innenleuchten. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der iPhone-Hersteller bereitet eine Revolution vor: ein Smartphone aus einer einzigen Glasplatte.

Zulieferer aus Apples Lieferkette berichten von umfangreichen Umbauarbeiten in den Produktionsstätten. Die Fabriken rüsten sich für ein Gerät, das unter dem Codenamen „Glasswing“ entwickelt wird. Statt des gewohnten Aluminiumrahmens soll das Jubiläumsmodell 2027 aus einem nahtlosen Glasgehäuse bestehen – ohne sichtbare Unterbrechungen oder Aussparungen.

Produktion stellt auf Glas um

Die Fertigungsanlagen werden derzeit für spezielle Glasbearbeitungstechniken vorbereitet. Als Hauptzulieferer gilt Biel Crystal, ein erfahrener Partner für hochpräzise Glaskomponenten. Auch die chinesischen Unternehmen BYD und Lens Technology sind offenbar an der Umstellung beteiligt. Die Verarbeitungsqualität soll sich an den Standards früherer dünner Hardware-Linien orientieren.

Doch wie bringt man Kamera, Sensoren und Lautsprecher in einem geschlossenen Glaskörper unter? Die Antwort liegt unter dem Display.

Technik verschwindet unter dem Bildschirm

Das Designkonzept sieht vor, sämtliche Öffnungen zu eliminieren. Face-ID-Sensoren, die Frontkamera und der Hauptlautsprecher sollen künftig unter dem Bildschirm verschwinden. Keine Notch, keine Aussparung – ein reiner Bildschirm von Rand zu Rand.

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Das Display selbst wird eine mikro-gebogene OLED-Technologie nutzen, die an allen vier Kanten abrundet. Samsung Display und LG Display arbeiten laut Branchenkreisen an diesen Panels. Zum Einsatz kommen soll die COE-Technologie (Color Filter on Encapsulation), die das Display dünner und effizienter macht.

Die Kamera profitiert von einer weiteren Innovation: LOFIC (Lateral Overflow Integration Capacitor) soll den Dynamikumfang verbessern – ein entscheidender Vorteil in einem geschlossenen Glasgehäuse, das die Wärmeableitung erschwert. Das Gerät wird voraussichtlich in zwei Größen erscheinen: mit 6,3 Zoll und 6,9 Zoll Bildschirmdiagonale.

A21-Chip und „Liquid Glass“ als Fundament

Die technische Basis für das Glas-Smartphone liefert der A21-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Diese hochmoderne Fertigungstechnik soll die nötige Rechenleistung bei gleichzeitig niedriger Wärmeentwicklung sicherstellen – eine zentrale Herausforderung für ein Gerät ohne Metallgehäuse zur Wärmeableitung.

Auf der Software-Seite bereitet Apple offenbar ein passendes Betriebssystem vor. Branchenbeobachter nennen iOS 26 „Liquid Glass“ als potenzielle Plattform, die das Design des Glaskörpers optisch und funktional ergänzen soll.

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Marktstart im September 2027

Der Launch ist für September 2027 geplant – pünktlich zum 20. Jahrestag der ersten iPhone-Vorstellung. Ob das Gerät als iPhone 20 oder als Pro-Version des iPhone 19 vermarktet wird, ist noch offen. Klar ist hingegen: Das Jubiläumsmodell könnte Apples erstes faltbares Smartphone begleiten, das ebenfalls für 2027 erwartet wird.

Für Apple wäre das „Glasswing“-Projekt der mutigste Design-Schritt seit dem iPhone X. Ob die Technik hält, was die Vision verspricht, wird sich in gut einem Jahr zeigen.

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