Gigabyte-BIOS, B760-

Gigabyte-BIOS: B760- und H610-Mainboards bereit für Intel-CPUs 2027

Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 19:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

BIOS-Updates für B760- und H610-Platinen sind verfügbar; Gigabyte erwartet die neuen LGA-1700-Prozessoren Anfang 2027.

Gigabyte bereitet B760- und H610-Mainboards auf Intel-CPUs vor
Ein minimalistischer Serverraum mit blauer Beleuchtung und industriellen Lüftungsschächten. Illustration mit AI erstellt.

Der Hardwarehersteller Gigabyte hat eine offizielle BIOS-Unterstützung für kommende Intel-Prozessoren auf Basis des Sockels LGA 1700 angekündigt. Das Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben mit einem Marktstart der neuen Prozessoren Anfang 2027. Während die offizielle Ankündigung des Herstellers zunächst die B760- und H610-Platinen umfasste, erwähnen inzwischen auch BIOS-Changelogs für einige B660-, Z690- und Z790-Modelle vom 9. Oktober 2026 eine Unterstützung für kommende Prozessoren. Für diese älteren Chipsätze hat Gigabyte die Kompatibilität bisher jedoch nicht offiziell bestätigt.

Firmware-Aktualisierungen für bestehende Hauptplatinen

Nach Angaben von Gigabyte ist für die Nutzung der kommenden Prozessoren kein Austausch des Mainboards erforderlich. Allerdings müssen Nutzer das BIOS vor dem Einbau der neuen Prozessoren aktualisieren. Entsprechende UEFI- und BIOS-Updates stehen seit dem 9. Oktober 2026 zum Herunterladen bereit.

Die offiziell angekündigten Aktualisierungen decken die gesamte B760- und H610-Reihe des Herstellers ab, wobei sowohl Varianten mit DDR4- als auch mit DDR5-Arbeitsspeicher berücksichtigt werden.

Die High-End- und Vorgängerchipsätze Z690, Z790 und B660 wurden in der ursprünglichen Ankündigung von Gigabyte nicht namentlich aufgeführt, obwohl Hinweise in Versionshinweisen einzelner Hauptplatinen auf eine breitere Unterstützung hindeuten.

Leaks deuten auf Neuauflage bestehender Architekturen hin

Von Seiten des Chipherstellers gibt es bislang keine Bestätigung zu neuen Modellen, technischen Spezifikationen oder Preisen. Intel reagierte laut einem Bericht des Magazins The Verge zunächst nicht auf eine entsprechende Anfrage.

Frühere Berichte stellen eine Markteinführung für Ende Januar 2027 in Aussicht, während Informationen von VideoCardz zufolge die Produktion Ende Januar 2027 anlaufen soll.

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In der Gerüchteküche werden die Prozessoren unter der Bezeichnung Core 2000 beziehungsweise „Raptor Lake Next“ gehandelt; ein direkter Zusammenhang bleibt jedoch unbestätigt. Unbestätigte Leaks nennen unter anderem einen möglichen Nachfolger des Core i5-14600K mit 8 P- und 8 E-Kernen.

Zudem kursieren Angaben zu vier spezifischen Modellvarianten: Ein Core 7 soll demnach über 20 Kerne (8 P- und 12 E-Kerne) bei einer Leistungsaufnahme von 65 W verfügen.

Für die Reihe Core 5 werden zwei Varianten genannt: ein Modell mit 16 Kernen (8 P- und 8 E-Kerne) bei 125 W sowie eine Ausführung mit 10 Kernen (6 P- und 4 E-Kerne), 65 W und 24 MB L3-Cache. Abgerundet werde das Spektrum durch einen Core 3 mit 4 P-Kernen und 65 W. Spekulationen zufolge sollen die Prozessoren auch DDR5-Arbeitsspeicher unterstützen.

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Leistungsunterschiede und Marktsituation beim Arbeitsspeicher

Da die Plattform weiterhin sowohl DDR4 als auch DDR5 nutzen kann, spielen Speicherpreise und Systemleistung eine zentrale Rolle bei der Aufrüstung. Ein Test von Tom’s Hardware beziffert den durchschnittlichen Gaming-Leistungsverlust von DDR4 gegenüber DDR5 auf der Plattform LGA 1700 auf 14 %, wobei der Rückstand in einzelnen Titeln bis zu 25 % betrage.

Gleichzeitig verharren die Speicherpreise auf unterschiedlichem Niveau. PC Gamer nannte für US-Kits mit einer Gesamtkapazität von 32 GB rund 210 US-Dollar für DDR4-3600 sowie 480 US-Dollar für DDR5-6000. Ein Bericht von The Verge bezifferte die Preise für ein 32-GB-Kit von Corsair auf 260 US-Dollar für DDR4 und 620 US-Dollar für die DDR5-Ausführung.

Nutzer bestehender LGA-1700-Systeme erhalten durch die anstehenden Prozessor-Updates somit die Möglichkeit zur Aufrüstung, ohne zwingend in neue Plattformen oder teureren Speicher investieren zu müssen.

Mehr zum Thema bei Tom's Hardware: „Gigabyte's latest BIOS update hints at Intel's Raptor Lake Next launch in 2027 — new CPUs may support both …“

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