Gentherapie macht taube Mäuse wieder hörend – Durchbruch aus Göttingen
18.06.2026 - 03:31:09 | boerse-global.de
000 Dollar treibt die Forschung voran. Die Universität Oxford testet eine neue, nicht-invasive Methode gegen Tinnitus.
Professor Robin Cleveland leitet das Projekt. Sein Team setzt auf transkranielle Ultraschallstimulation (TUS). Die Idee: Ultraschallwellen sollen gezielt tiefe Hirnregionen beeinflussen – ohne Operation.
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Fördergeld für kreative Ansätze
Die Organisation Tinnitus Quest vergab das Stipendium Mitte Juni 2026. Ziel ist es, die Wirkmechanismen der Stimulation zu verstehen. Die Ergebnisse sollen die Basis für klinische Anwendungen schaffen.
Parallel dazu startet eine neue Förderrunde. Tinnitus Quest sucht explizit nach unkonventionellen wissenschaftlichen Projekten. Auch die Forschung zu Hyperakusis – einer krankhaften Schallempfindlichkeit – wird unterstützt.
Die Finanzierung kommt von privaten Spendern und Stiftungen. Die Barbra Streisand Foundation steuerte 10.000 Dollar bei.
Hackathon für Hörlösungen
Vom 27. bis 29. Oktober findet in Dallas, Texas, der zweite Tinnitus-Hackathon statt. Experten aus verschiedenen Disziplinen entwickeln dort technologische Prototypen und digitale Lösungen.
Der Ansatz ist bewusst interdisziplinär. Die Veranstaltung bringt Mediziner, Ingenieure und Entwickler zusammen – mit dem Ziel, schnelle Fortschritte zu erzielen.
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Gentherapie macht taube Mäuse wieder hörend
Ein weiterer Durchbruch kommt aus der regenerativen Medizin. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen stellten das Hörvermögen bei tauben Mäusen wieder her. Die Studie erschien im Fachmagazin EMBO Molecular Medicine.
Die Methode: Ein fehlendes Otoferlin-Gen wurde per viraler Vektoren ins Innenohr eingeschleust. Zwar zielt die Forschung primär auf genetisch bedingte Schwerhörigkeit. Doch die Erkenntnisse zur Zellregeneration helfen der gesamten Hörforschung.
Das US-Unternehmen Akouos bereitet bereits Toxizitätstests vor. Sie gelten als Voraussetzung für klinische Studien am Menschen. Der Trend ist klar: Biologische und technologische Therapien rücken in den Fokus der HNO-Medizin.
