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Gemini Notebook: Google führt Secure Cloud Computer ein

Veröffentlicht: 18.07.2026 um 06:04 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google integriert KI-Tools tiefer in Workspace und gewinnt Intel als Großkunden für Gemini Enterprise.

Google benennt NotebookLM in Gemini Notebook um und erweitert KI-Angebot
Googles Gemini-KI-Suite-Oberfläche mit Code, Datenströmen und Cloud-Computing-Symbol über Server-Racks. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der KI-Forschungstool-Relaunch bringt neue Sicherheitsfeatures und Unternehmenspartnerschaften.

Google hat am 17. Juli 2026 sein KI-Forschungstool NotebookLM offiziell in Gemini Notebook umbenannt. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Expansion des Google-KI-Ökosystems, das nun über 30 Millionen Nutzer und 600.000 Organisationen erreicht.

Neue Sicherheitsumgebung für Code-Ausführung

Mit der Umbenennung führt Google das Gemini 3.5-Modell sowie eine Antigravity-Integration ein, die die Forschungsmöglichkeiten verbessern sollen. Besonders hervorzuheben ist die Secure Cloud Computer-Funktion: Sie schafft eine geschützte Infrastruktur, in der Nutzer Code ausführen können – ein entscheidendes Feature für Entwickler und Datenanalysten.

Die Cloud-Computing-Funktion steht zunächst Abonnenten von Google AI Ultra und Workspace Business zur Verfügung. In den kommenden Wochen sollen auch AI Pro-Abonnenten über das Web Zugriff erhalten. Bestehende Notebooks aus der Zeit vor der Umbenennung bleiben unverändert nutzbar.

Intel setzt auf Gemini Enterprise

Parallel zur Umbenennung hat Intel seine Partnerschaft mit Google Cloud am 17. Juli 2026 ausgeweitet. Der Chip-Hersteller setzt künftig Gemini Enterprise für seine Ingenieursteams, KI-Agenten und Programmieraufgaben ein. Für komplexe Chip-Simulationen nutzt Intel die Google Cloud-Instanzen C4 und N4. Google-Führungskräfte betonten die Bedeutung dieser Integration für den gesamten Halbleitersektor.

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Sicherheits-Updates für Workspace

Bereits am 13. Juli 2026 erweiterte Google die Sicherheitsoptionen für Workspace: FIDO2-Sicherheitsschlüssel werden nun als zweiter Faktor für den Google Credential Provider for Windows (GCPW) unterstützt. Nur wenige Tage zuvor, am 9. Juli, wurden zudem Inbound SCIM-APIs allgemein verfügbar – sie geben Organisationen mehr Kontrolle über Benutzerverwaltung und Identitätsmanagement.

KI-Videos und persönliche Avatare

Auch die kreative Seite des Gemini-Universums wächst: Google Vids wurde am 17. Juli mit dem Gemini Omni-Modell aktualisiert. Nutzer können nun Videoclips per Textbefehl generieren und bearbeiten – mit deutlich verbesserter Physik und Realismus.

Besonders spannend: Die Funktion erlaubt die Erstellung persönlicher KI-Avatare, die auf dem eigenen Aussehen und der Stimme basieren. Diese Avatare sind aus Sicherheitsgründen an das jeweilige Konto gebunden und mit SynthID-Wasserzeichen versehen. Allerdings gilt eine Einschränkung: Die Bearbeitung von Nicht-KI-Videos ist in mehreren Regionen nicht verfügbar, darunter der Europäische Wirtschaftsraum, die Schweiz, das Vereinigte Königreich, Texas und Illinois.

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Google Pics wird zum Workspace-Dienst

Ab dem 18. August 2026 wird Google Pics, der KI-Bildeditor, zum festen Bestandteil von Workspace. Das auf dem Nano Banana-Modell basierende Tool wird in Docs, Sheets und Slides integriert. Für Geschäfts- und Bildungskonten ist der Dienst standardmäßig aktiviert – Administratoren können ihn jedoch deaktivieren. Spezifische KI-Nutzungslimits sollen ab dem 28. Februar 2027 greifen.

Diese Neuerungen folgen auf die Veröffentlichung von Gemini Spark am 16. Juli 2026, das die Verarbeitungsgeschwindigkeit um mehr als 50 Prozent steigerte und AI Ultra-Abonnenten die direkte Dokumentbearbeitung in Workspace ermöglicht.

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