Gemini Nano 4: Google beschränkt KI-Funktion auf sieben Flaggschiffe
Veröffentlicht am: 30.08.2026 um 02:16 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Google hat eine Liste von sieben Smartphones veröffentlicht, auf denen die neue KI-Funktion Gemini Nano 4 laufen soll. Zu den unterstützten Geräten zählen das Pixel 11, das Pixel 11 Pro, das Pixel 11 Pro XL sowie das Pixel 11 Pro Fold von Google selbst, ergänzt um drei Modelle von Samsung: das Galaxy Z Flip8, das Galaxy Z Fold8 und das Galaxy Z Fold8 Ultra.
Strenge Hardware-Vorgaben
Die Anforderungen für die sogenannte Gemini Intelligence fallen vergleichsweise hoch aus. Vorausgesetzt werden mindestens 12 GB Arbeitsspeicher, ein Flaggschiff-Prozessor sowie die Softwareversion Gemini Nano v3 oder höher. Zusätzlich muss das Betriebssystem Android 17 installiert sein. Google verlangt außerdem, dass die Geräte über einen Zeitraum von fünf Betriebssystem-Updates und sechs Jahren Sicherheitsupdates unterstützt werden.
Diese Kombination aus Rechenleistung, Speicherausstattung und langfristiger Update-Zusage erklärt, warum die Liste der kompatiblen Geräte bislang so kurz ausfällt. Bemerkenswert ist dabei, dass weder das Pixel 10 noch das Samsung Galaxy S26 in der Auflistung auftauchen – beide Modelle erfüllen die Kriterien offenbar nicht.
Zwei Varianten für unterschiedliche Aufgaben
Gemini Nano 4 wird laut den vorliegenden Informationen in zwei Ausführungen angeboten. Die als „Fast“ bezeichnete Variante (E2B) ist für Echtzeit-Aufgaben konzipiert, während die „Full“-Version (E4B) für komplexere Reasoning-Aufgaben vorgesehen ist. Diese Aufteilung soll es ermöglichen, je nach Anwendungsfall zwischen Geschwindigkeit und tieferer Verarbeitungsleistung zu wählen.
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Exklusive Funktionen zunächst nur für das Pixel 11
Nicht alle KI-Funktionen stehen den gelisteten Geräten gleichermaßen zur Verfügung. Die Funktionen Rambler und Create My Widget bleiben demnach vorerst dem Pixel 11 vorbehalten. Auch die Funktion Proactive Assistance wird zunächst nur auf dem Pixel 11 unterstützt. Ob und wann diese Funktionen auf weitere Geräte der Liste ausgeweitet werden, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor.
Aktualisierte Entwicklerdokumentation
Nach dem Start des Pixel 11 hat Google die Dokumentation für Entwickler zu Gemini Nano 4 überarbeitet. Damit erhalten Entwickler aktuellere Informationen darüber, welche Geräte und Funktionen unterstützt werden und welche technischen Voraussetzungen für die Integration der KI-Funktionen gelten.
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Die Liste der unterstützten Geräte gilt nach Angaben von 9to5Google mit Stand vom 26. August. Angesichts der strengen Anforderungen an Arbeitsspeicher, Prozessorleistung und Update-Garantien ist davon auszugehen, dass sich der Kreis kompatibler Geräte in absehbarer Zeit nur langsam erweitern dürfte – vorausgesetzt, künftige Smartphone-Generationen erfüllen die von Google gesetzten Mindestvoraussetzungen.
Für Nutzer älterer oder günstigerer Modelle wie des Pixel 10 oder des Galaxy S26 bedeutet dies vorerst, dass sie auf die neuen Gemini-Nano-4-Funktionen verzichten müssen.
