Gemini, Google

Gemini: Google behebt Rechenlimit-Fehler und verdoppelt Omni-Kapazität

29.05.2026 - 10:05:28 | boerse-global.de

Google behebt Kritik an Gemini: Fehlerhafte Anfragen werden nicht mehr angerechnet, Omni-Kapazität verdoppelt und neues Dashboard eingeführt.

Gemini: Google behebt Rechenlimit-Fehler und verdoppelt Omni-Kapazität - Foto: über boerse-global.de
Gemini: Google behebt Rechenlimit-Fehler und verdoppelt Omni-Kapazität - Foto: über boerse-global.de

Sechs zentrale Verbesserungen sollen die Nutzererfahrung deutlich steigern.

Rechenlimits und Fehlerkorrekturen

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Bislang sorgte sich so mancher Gemini-Nutzer: Wer zu viele komplexe Anfragen stellte, stand schnell vor verschlossenen Türen. Google hat nun nachjustiert. Fehlgeschlagene Anfragen oder Systemfehler werden nicht mehr auf das Nutzerkonto angerechnet, wie Konzernmanager Josh Woodward am Donnerstag mitteilte. Das dürfte vor allem jene freuen, die regelmäßig an technische Grenzen stießen.

Die neue Berechnung bringt weitere Entlastung. Prompts mit Gemini 3.1 Flash-Lite sind künftig kostenfrei und verbrauchen kein Kontingent. Beim leistungsstärkeren Gemini 3.1 Pro hat Google eine Obergrenze eingeführt: Selbst extrem komplexe Anfragen können nicht mehr unverhältmäßig viel Rechenleistung fressen.

Ein neues Dashboard zeigt detaillierte Verbrauchsdaten – inklusive spezifischer Angaben für Deep-Research-Aufgaben. Die Oberfläche merkt sich zudem die Modellauswahl des Nutzers zwischen den Sitzungen. Wer mehr Kapazität braucht, kann KI-Guthaben erwerben. Die Rechenlimits aktualisieren sich nun alle fünf Stunden, allerdings mit einem wöchentlichen Höchstwert.

Omni-Modell: Bug behoben, Kapazität verdoppelt

Ein zentraler Kritikpunkt betraf das Gemini-Omni-Modell. Nutzer berichteten, dass bereits die Verarbeitung von ein oder zwei Videos das gesamte Kontingent aufbrauchte. Google hat diesen Fehler behoben. Gleichzeitig verdoppelte der Konzern die Anzahl der Omni-Generierungen für AI-Ultra-Abonnenten.

Das Omni-Modell, das erst kürzlich öffentlich zugänglich wurde, kann Szenen umgestalten, Objekte austauschen und Gesichter sowie Stimmen für Übersetzungen klonen. Die Möglichkeiten sind beeindruckend – die Zuverlässigkeit war es bislang nicht immer.

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Lokale KI und Integration in die Suche

Bereits Anfang Mai sorgte eine andere Entwicklung für Aufsehen. Google Chrome lud ein Gemini-Nano-Modell von rund vier Gigabyte auf Nutzergeräte herunter. Das lokale Modell soll Funktionen wie Schreibhilfe und Zusammenfassungen ermöglichen. Kritiker bemängelten jedoch, dass der mehr als ein Gigabyte schwere Download ohne klare Vorwarnung erfolgte.

Parallel dazu verfeinert Google die KI-Integration in der Suche. Seit Donnerstag können Nutzer bevorzugte Quellen festlegen, die in KI-Übersichten und im KI-Modus erscheinen sollen. Konzerninterne Daten zeigen: Nutzer klicken doppelt so häufig auf Quellen, die sie selbst als vertrauenswürdig markiert haben.

Bereits beim Google-Marketing-Live-Event am 21. Mai wurde Gemini als operative Schicht für das gesamte Ökosystem positioniert. Neue Funktionen wie Journey-Aware-Bidding und Conversational-Discovery-Anzeigen kamen dort auf den Markt.

Doch die KI-Übersichten bleiben eine Baustelle. Noch am Donnerstag berichteten Nutzer von Rechtschreibfehlern und falschen Buchstabenanzahlen. Google räumte ein: Das Zählen von Zeichen bleibt für große Sprachmodelle eine bekannte Herausforderung.

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