Gemini, Google

Gemini ersetzt Google Assistant: Ab 4. September kein Zurück mehr

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 18:40 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google ersetzt den Assistant dauerhaft durch Gemini ab dem 4. September 2026. Ältere Geräte erhalten eine abgespeckte Version, während die KI-Integration weiter ausgebaut wird.

Google beendet Assistant-Ära: Kompletter Umstieg auf Gemini ab September
Ein modernes Smartphone auf einem Schreibtisch, das den digitalen Wandel zu KI-gestützten mobilen Oberflächen darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google zieht den Schlussstrich: Ab dem 4. September 2026 beginnt der dauerhafte Umstieg vom Google Assistant auf die KI-Plattform Gemini. Für Millionen Nutzer von Android-Smartphones und Wearables endet damit eine Ära – ein Zurück gibt es nicht.

Das Ende einer Ära

Der klassische Google Assistant, seit Jahren fester Bestandteil von Android-Geräten, wird schrittweise abgeschaltet. Der Rollout erstreckt sich über mehrere Wochen, doch sobald das Update ein Gerät erreicht hat, ist die Rückkehr zum alten Assistant verboten. Betroffen sind Android-Smartphones, Tablets, Wear-OS-Uhren und kompatible Kopfhörer.

Auch Android Auto stellt um und setzt künftig auf Gemini-Integration. Allerdings gibt es Ausnahmen: Fahrzeuge mit Google-built-in-Systemen behalten vorerst den klassischen Assistant. Gleiches gilt für Google TV und Smart-Home-Geräte wie die Google-Home-Lautsprecher – sie bleiben vorerst unangetastet.

Technische Hürden: Nicht jedes Gerät ist bereit

Die neue KI-Assistentin stellt klare Anforderungen: Mindestens Android 9 und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher sind Pflicht. Ältere Geräte oder Nutzer in Regionen ohne Gemini-Unterstützung erhalten eine abgespeckte Legacy-Version des Assistant.

Anzeige

Während der Umstieg auf neue KI-Systeme die Smartphone-Welt verändert, sollten Nutzer die grundlegende Sicherheit ihres Android-Geräts nicht vernachlässigen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen in fünf einfachen Schritten, wie Sie Ihr Smartphone effektiv vor Viren und Hackerangriffen schützen. 5 sofort umsetzbare Schutzmaßnahmen entdecken

Doch selbst mit den Mindestanforderungen gibt es Abstriche. Branchenbeobachter berichten von spürbaren Verzögerungen: Bei einfachen Befehlen braucht Gemini auf vielen aktuellen Geräten zwischen 380 und 620 Millisekunden länger als sein Vorgänger. Die volle Leistungsfähigkeit entfaltet sich offenbar erst auf High-End-Hardware mit 12 Gigabyte RAM und Prozessoren aus dem Jahr 2026, die Gemini Nano v3 unterstützen. Selbst aktuelle Flaggschiffe wie das Pixel 9 oder das Galaxy S25 erreichen diese Spitzenwerte nicht.

Gemini Spark: Der KI-Agent für den Alltag

Parallel zum Umstieg treibt Google die Expansion seiner KI-Fähigkeiten voran. Auf den Philippinen startete kürzlich Gemini Spark für Abonnenten des Premium-KI-Dienstes. Der rund um die Uhr verfügbare Agent erledigt Hintergrundaufgaben wie E-Mail-Verwaltung, Terminkoordination und Reiseplanung – selbst wenn das Gerät gerade nicht aktiv genutzt wird.

Anzeige

Der technologische Wandel durch neue Betriebssystem-Updates bringt nicht nur Funktionen, sondern oft auch neue Sicherheitsfragen mit sich. Erfahren Sie in diesem kostenlosen PDF-Report, wie Sie Ihr Android-Smartphone durch die richtigen Einstellungen und Updates dauerhaft gegen Datenverlust absichern. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen

Strategiewechsel: AI Studio abgesagt

In einem überraschenden Schritt hat Google zudem den Launch seiner AI-Studio-App nur einen Tag vor dem geplanten Release gestrichen – trotz 800.000 Vorregistrierungen aus 168 Ländern. Die Funktionen der eigenständigen App sollen stattdessen direkt in das Gemini-Ökosystem integriert werden. Der Konzern bündelt damit seine KI-Angebote unter einem Dach.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 69923577 |