Gelsenkirchen-Raub: Zivilprozess um 391.000 Euro ab 11. Juni
29.05.2026 - 15:24:50 | boerse-global.deDie Sparkasse Gelsenkirchen startete am Freitag mit der Rückgabe sichergestellter Gegenstände aus dem Tresorraum.
Bei der Tat über die Weihnachtstage 2025 drangen Unbekannte in die Schließfachanlagen ein. Die Täter ließen rund 50.000 Gegenstände zurück – darunter Schmuck, Edelmetalle und Bargeld. Den Großteil der Beute hatten sie abtransportiert.
Eigentumsnachweis über Inventarlisten
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Die Rückgabe läuft streng kontrolliert. Kunden müssen ihr Eigentum mit detaillierten Beschreibungen in Inventarlisten belegen. Sparkassen-Chef Michael Klotz bremste allerdings die Hoffnungen: Nur ein Teil der Betroffenen werde seinen Besitz vollständig zurückbekommen.
Der Gesamtschaden liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Experten schließen einen Anstieg in den dreistelligen Millionenbereich nicht aus. Die Ermittler verfolgten bisher rund 650 Spuren – ein Durchbruch bei der Tätersuche blieb aus.
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Zivilprozesse ab Juni
Ab dem 11. Juni beschäftigt sich das Landgericht Essen mit der Haftungsfrage. Geschädigte Kunden fordern Schadenersatz von der Sparkasse. In einem prominenten Fall geht es um 391.000 Euro.
Die Urteile werden wegweisend sein: Haftet das Institut für Sicherheitsmängel? Zur Tatnacht und den konkreten Sicherheitsvorkehrungen äußerte sich die Sparkasse nicht.
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