Gehirntraining, Techniknutzung

Gehirntraining: Techniknutzung verlangsamt kognitiven Abbau um 25%

29.06.2026 - 06:49:59 | boerse-global.de

Eine Metaanalyse belegt: Regelmäßige Nutzung digitaler Geräte und Quizformate verlangsamt den kognitiven Verfall im Alter deutlich.

Studie: Techniknutzung bremst geistigen Abbau um 25 Prozent
Gehirntraining - Ein stilisiertes, leuchtendes Gehirn mit digitalen Schaltungen und abstrakten Mustern, das Technologie und kognitive Funktionen darstellt. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die regelmäßige Nutzung von Computern, Smartphones und Quiz-Formaten kann den geistigen Abbau im Alter deutlich verlangsamen. Das belegt eine aktuelle Metaanalyse mit über 411.000 Teilnehmern.

25 Prozent langsamerer Abbau durch Techniknutzung

Die Studie von Benge und Scullin, veröffentlicht in Nature Human Behaviour, wertete 57 Studien aus. Das Ergebnis: Wer regelmäßig Technik nutzt, erlebt einen um 25 Prozent langsameren kognitiven Abbau. Die Forscher sehen mehrere Gründe dafür.

Die komplexe Bedienung von Geräten fordert das Gehirn heraus. Digitale Kanäle stärken soziale Verbindungen. Und Technik kann bestimmte kognitive Aufgaben auslagern – das optimiert die mentale Belastung.

Von Suchbildern bis zum KI-Richter

Parallel zur Forschung boomen Angebote fürs Gehirntraining. TAG24 veröffentlichte am 28. Juni ein Tagesquiz mit Fakten zum Gehirngewicht und zur Höhe des Berges Fuji. STERN.de präsentierte ein Suchbild, das eine menschliche Figur in einem Hund versteckte.

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Fox News Digital bietet wöchentlich das „American Culture Quiz“ an. Im Wiener Museumsquartier gab es ein Ö1-Quizspezial zum 30-jährigen Bestehen. Und das Stadtmuseum Erlangen startete ein Suchspiel für Kinder ab zehn Jahren.

KI und Spiele: Die Technik hinter dem Training

OpenAI stellte am 27. Juni GPT-5.6 vor – die Modelle heißen Terra, Luna und Sol. Sol erreichte 91,9 Prozent im Terminal-Bench 2.1 und übertraf frühere Benchmarks deutlich. Die Kosten: 2,50 Dollar pro Million Input-Tokens und 30 Dollar pro Million Output-Tokens.

Amazon veröffentlichte das Partyspiel „Courtroom Chaos“ mit einer KI-basierten Richter-Simulation. Instagram-Chef Adam Mosseri kündigte eine Funktion an, mit der Nutzer den Empfehlungsalgorithmus persönlicher steuern können.

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Analoge Alternativen bleiben gefragt

Trotz des digitalen Trends gibt es weiterhin klassische Formate. Im Juni kam ein in Deutschland hergestelltes Puzzle mit Motiven der Stadt Bielefeld in den Handel. Und der 1. FC Magdeburg veröffentlichte bereits 2021 ein Kreuzworträtsel für seinen KidsClub – das Lösungswort lautete „EINMALIMMER“.

Die Kombination aus wissenschaftlich belegter Techniknutzung und vielfältigen Rätselformaten bietet neue Chancen, die geistige Reserve bis ins hohe Alter zu stärken.

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