Gehirntraining, Jonglieren

Gehirntraining: Jonglieren, Bewegung und soziale Gruppen schlagen Gedächtnisübungen

Veröffentlicht am: 08.06.2026 um 15:50 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Moderne Gehirntrainings-Konzepte setzen auf Bewegung, soziale Kontakte und Kreativität statt auf reine Gedächtnisübungen.

Wissenschaft und Praxis setzen zunehmend auf integrierte Konzepte, die kognitive Aktivierung mit Bewegung und sozialem Austausch verbinden. Reine Gedächtnisübungen gelten als überholt.

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Forschung aus Genf liefert wissenschaftliche Basis

Das ADVANCE-Projekt der Universität Genf entwickelt und evaluiert Programme zur geistigen Fitness im Alter. Die Kurse kombinieren Stressbewältigung, geistige Aktivierung und moderierte Gruppengespräche. Ergänzend gibt es eine digitale Plattform.

Nach erfolgreichen Durchläufen in Genf, Bern und online ist die Ausweitung geplant. Eine Kursreihe in Zürich soll Ende Juni 2026 starten. Die wissenschaftliche Begleitung ist zentral, um die Wirksamkeit der einzelnen Module zu belegen.

Jonglieren und Pilates: Bewegung als Gehirntraining

Trainingsformen, die Koordination mit Lernprozessen verbinden, rücken in den Fokus. Jonglieren wird als Gehirntraining vermarktet. Weltrekordhalter Stephan Ehlers bietet dazu spezialisierte Online-Kurse an.

Parallel gewinnen klassische Angebote wie Rückenpilates und Sturzprävention an Bedeutung. In Bernau bei Berlin und Stadtroda laufen im Juni 2026 entsprechende Kurse. Der Fokus liegt auf Rumpfmuskulatur und Haltung – das unterstützt die Sicherheit im Alltag und damit die mentale Unabhängigkeit. In Erfelden startet Ende Juni ein von Krankenkassen geförderter Präventionskurs zur Standfestigkeit.

Gegen Einsamkeit: Seniorentreffs und Kreativ-Workshops

Soziale Einbindung gilt als wesentlicher Faktor gegen kognitiven Abbau. In Hohenerxleben und Neundorf wurden Seniorentreffs wiederbelebt. In Neustrelitz trifft sich Mitte Juni eine Projektgruppe unter dem Motto „Gemeinsam gegen Einsam“, um Yoga und Qigong zu diskutieren.

Kreative Workshops fördern Feinmotorik und geistigen Ausdruck. In Neuwied startet am 25. Juni ein Kunst-Workshop für Menschen ab 60. In Son en Breugel (Niederlande) finden Mitte Juni Kreativ-Ateliers statt.

Auch moderne Technologien halten Einzug: Senioren entdecken Videospiele als Hobby. Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen Gaming und einem reduzierten Alzheimer-Risiko hin.

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Aufklärung und Ernährung runden das Bild ab

Medizinische Vorträge ergänzen das Angebot. Mitte Juni ist in Essen ein Fachvortrag zum Thema Demenz angekündigt. Das Frankfurter Gesundheitsamt beleuchtet den Einfluss von Humor auf die psychische Gesundheit.

Im Bereich Prävention werden Vitalstoffmessungen angeboten. Ein Unternehmen bereitet in Frankfurt den Launch eines proteinhaltigen Bio-Kräutertees mit Collagen vor – speziell für gesundheitsbewusste Konsumenten.

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