Gehirntraining: Jonglieren aktiviert beide Hirnhälften messbar
02.06.2026 - 01:30:16 | boerse-global.deImmer mehr Weiterbildungsangebote setzen genau darauf.
Im Zentrum steht das Erlernen komplexer Bewegungsmuster – etwa das Jonglieren mit drei Bällen. Das aktiviert und vernetzt spezifische Hirnareale. Ein zentraler Akteur: Trainer Stephan Ehlers, mehrfacher Weltrekordinhaber im Jonglieren-Lernen. Seine Methode soll die Koordination beider Gehirnhälften fördern und die Konzentrationsfähigkeit sowie Stressresistenz steigern.
Jonglieren ist ein effektiver Weg, um die grauen Zellen zu fordern und die mentale Ausdauer zu steigern. Wer sein Gedächtnis darüber hinaus gezielt fördern möchte, findet in diesem Ratgeber praxiserprobte Methoden für den Alltag. Immer mehr Senioren schwören auf diese einfachen Gehirn-Trainings-Methoden
Workshops und Online-Reihen
Für Juni 2026 sind mehrere Veranstaltungen angekündigt. Am 9. Juni startet ein zweistündiger Workshop in München. Teilnehmer lernen die Grundlagen der 3-Ball-Jonglage als Werkzeug fürs Gehirntraining.
Ergänzend bietet Ehlers eine mehrteilige Online-Workshopreihe an. Titel: „Gehirn-Wissen & Jonglieren“. Sie startet am 15. Juni mit dem Schwerpunkt Weiterbildung und Didaktik. Weitere Termine im August und Oktober behandeln Balance, Gesundheit, Führung und Motivation. Die Einheiten dauern je 90 Minuten – und sind kostenfrei.
Neben koordinativen Übungen wie der Jonglage lässt sich die geistige Fitness auch durch gezielte Alltagsroutinen und Ernährung nachhaltig unterstützen. Sichern Sie sich den kostenlosen Guide, um Ihre Konzentration und Vitalität bis ins hohe Alter zu bewahren. Diese 11 Alltagsübungen halten Ihr Gehirn bis ins hohe Alter fit
Begleitmaterial und Zertifikate
Zur theoretischen Vertiefung gibt es ein 160-seitiges eBook: „Jonglieren – Das Mehrzweck-Tool für unser Gehirn“. Es erklärt die Zusammenhänge zwischen den rhythmischen Wurfbewegungen und kognitiven Prozessen.
Nach den Präsenzveranstaltungen wie in München erhalten Teilnehmer ein Zertifikat. Das unterstreicht den Stellenwert der Übungen als anerkannte Methode zur kognitiven Förderung.
Jonglage als soziales Werkzeug
Neben spezialisierten Neuro-Jonglage-Workshops gibt es breitere Ansätze. In Dortmund ist für den 4. Juni ein Zirkus-Workshop geplant. Der Fokus liegt auf gemeinschaftlichem Wissensaustausch. Solche Initiativen nutzen Jonglage nicht nur als individuelles Gehirntraining, sondern auch als Instrument sozialer Interaktion.
Auch in der Jugendförderung spielt Jonglage eine Rolle. Ende Mai organisierte ein Förderverein in Celle einen Spendenlauf mit rund 60 Kindern. Ziel: die Anschaffung eines Zirkuszeltes im Wert von etwa 8.500 Euro. In Luxemburg widmete sich ein Kinderfestival am 30. und 31. Mai mit rund 60 Workshops der non-formalen Bildung – Bewegungsangebote inklusive.
Therapeutische Anwendungen
Bewegungstraining findet auch im Gesundheitsbereich statt. Seit Anfang April bietet ein Sportverein in Rheine ein Rehabilitationsprogramm für Menschen mit psychischen Erkrankungen an. Auch wenn hier nicht ausschließlich Jonglage im Fokus steht, folgt das Angebot einem ähnlichen Prinzip: Stabilisierung der psychischen Gesundheit durch gezielte körperliche Aktivierung.
Die Vielfalt ist beachtlich – von hochspezialisierten Neuro-Jonglage-Seminaren über pädagogische Zirkusprojekte bis hin zu therapeutischem Rehasport. Der Trend ist klar: Körperliche Koordination wird fester Bestandteil kognitiver und psychischer Gesundheitsstrategien.
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