Gehirnmapping, QEEG-Methode

Gehirnmapping: Neue QEEG-Methode diagnostiziert ADHS und Burnout präzise

02.06.2026 - 19:17:02 | boerse-global.de

Das Longevity Center Vienna führt QEEG-Brainmapping ein. Die Methode erstellt detaillierte Hirnprofile für ADHS, Burnout und Depressionen.

Gehirnmapping: Neue QEEG-Methode diagnostiziert ADHS und Burnout präzise - Bild: über boerse-global.de
Gehirnmapping: Neue QEEG-Methode diagnostiziert ADHS und Burnout präzise - Bild: über boerse-global.de

Das Longevity Center Vienna bietet seit Juni 2026 QEEG-Brainmapping mit ERPs an – eine Methode, die Gehirnaktivität detailliert misst und individuelle Profile erstellt.

Das Verfahren unter der Leitung von Dr. Johannes Zeibig hilft bei ADHS, Burnout, Schlafstörungen und Depressionen. Es dient auch zur Optimierung mentaler Leistungsfähigkeit. Die Kosten: 350 Euro pro Einzelsitzung, Blocktarife bis zu 3.000 Euro für zehn Sitzungen.

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International setzen Akteure wie Nashville NeuroCare Therapy und ThriveLogic bereits auf medikamentenfreie Behandlungsoptionen. Der Trend zu objektiven Messverfahren gewinnt weltweit an Fahrt.

Psychische Erkrankungen: 1,17 Milliarden Betroffene weltweit

Der Bedarf an präzisen Diagnoseinstrumenten wächst rasant. Die Global Burden of Disease Study vom Mai 2026 zeigt: 2023 litten rund 1,17 Milliarden Menschen an einer psychischen Erkrankung – ein Anstieg von über 95 Prozent seit 1990.

Besonders betroffen sind Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren. In Österreich liegen die Belastungswerte über dem EU-Durchschnitt. Seit Anfang 2026 sind klinisch-psychologische Behandlungen deshalb Kassenleistung.

Auch die ADHS-Diagnostik wird präziser. Die aktualisierte S3-Leitlinie Version 2.0 betont die Notwendigkeit strukturierter Untersuchungen – besonders bei Erwachsenen und Frauen. Neu: Digitale Diagnostik per Video ist nun unter strengen Qualitätsstandards erlaubt.

Stress blockiert Gedächtnis – neue Erkenntnisse aus der Forschung

Wie äußere Einflüsse das Gehirn verändern, zeigen aktuelle Studien. Eine Untersuchung der Universität Hamburg in Science Advances vom Juni 2026 belegt: Akuter Stress beeinträchtigt die Gedächtnisintegration massiv. Betroffene können kaum logische Schlüsse aus überlappenden Informationen ziehen – nachweisbar durch geringere Hippocampus-Aktivität im fMRT.

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Die Universität Konstanz erforscht, wie das Gehirn widersprüchliche visuelle Reize verarbeitet. Am Modell von Zebrafischlarven zeigten Wissenschaftler: Das Hinterhirn gewichtet verschiedene Merkmale summiert, um Entscheidungen zu treffen. Ein Erkenntnisgewinn für Robotik und KI.

In der Alzheimer-Forschung identifizierte die Universität Heidelberg Killer-T-Zellen als treibende Kraft hinter Entzündungsprozessen an Amyloid-Plaques. Das eröffnet neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Immuntherapien.

KI revolutioniert den Gesundheitsmarkt

Digitale Technologien prägen die Branche nachhaltig. Eine Roland-Berger-Analyse zeigt: 94 Prozent der Führungskräfte im Gesundheitswesen erwarten massive Auswirkungen durch KI. Der Markt für KI-Anwendungen soll bis 2030 rund 190 Milliarden US-Dollar erreichen.

Veranstaltungen wie das Life-Science- und AI-Investival „bio:cap“ in Berlin vernetzen Start-ups mit Investoren. Projekte wie die VR-Simulation „SimuDementia“ schulen Pflegepersonal durch virtuelle Nachbildung von Demenz-Symptomen – und verbessern so das Verständnis für betroffene Patienten.

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