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GeForce 610.82: NVIDIA behebt Abstürze in Halo und Path of Exile 2

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 23:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de

NVIDIA veröffentlicht Hotfix-Treiber 610.82 für RTX-50-Karten, der Abstürze in Halo und Path of Exile 2 behebt. Battlefield 6 bleibt jedoch problematisch.

NVIDIA Hotfix-Treiber 610.82 behebt Abstürze auf RTX-50-Karten
Hochwertige Grafikkarte in modernem PC-Gehäuse mit professioneller, ästhetischer Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Grafikchiphersteller reagiert auf Abstürze in aktuellen Spielen – doch nicht alle Probleme sind behoben.

NVIDIA hat am heutigen Mittwoch den GeForce 610.82 Hotfix Beta-Treiber veröffentlicht. Das Update adressiert gezielt Stabilitätsprobleme, die Besitzer der neuesten RTX-50-Grafikkarten in mehreren High-End-Titeln plagen. Der Treiber basiert auf der Vorgängerversion 610.74 und steht als optionaler Download für Windows 10 und 11 (64 Bit) bereit.

Zwei zentrale Fehler behoben

Der Hotfix konzentriert sich auf zwei bekannte Probleme. Erstens: In Halo: Campaign Evolved stürzte das Spiel auf RTX-50-Karten unter den aktuellen 610.xx-Treibern immer wieder ab. Zweitens: Spieler von Path of Exile 2 klagten über unregelmäßige, minutenlange Pausen im DirectX-12-Modus. Beide Fehler sollen mit dem neuen Treiber der Vergangenheit angehören.

Wichtig zu wissen: Als reiner Hotfix durchlief die Software eine verkürzte Testphase. NVIDIA stuft sie daher als Beta-Version ein – sie ersetzt keine vollwertigen Game-Ready-Treiber.

Battlefield 6 bleibt Problemkind

Doch Entwarnung gibt es noch lange nicht. Erst gestern bestätigte Publisher EA, dass RTX-50-Karten in Battlefield 6 weiterhin zu Abstürzen neigen. Besonders betroffen sind Karten mit großen Wasserflächen wie Tsuru Reef. Der aktuelle Hotfix hilft hier offenbar nicht.

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EAs Rat an betroffene Spieler: Zurück zum Vorgänger-Treiber Version 596.49 wechseln. Gemeinsam mit NVIDIA arbeite man an einer dauerhaften Lösung. Dabei hatte der Hersteller erst vor wenigen Monaten mit dem 595.97 WHQL-Treiber neue Maßstäbe gesetzt – inklusive Support für Forza Horizon 6 und DLSS 4 Multi Frame Generation.

Windows on Arm: RTX Spark konkretisiert sich

Parallel zum Spiele-Hotfix machte NVIDIA gestern Nägel mit Köpfen im Arm-Universum. Der GeForce 616.00 Developer Preview für Windows 11 on Arm bestätigt erstmals technische Details zum RTX Spark N1X-System-on-Chip. Das Blackwell-basierte SoC soll in zwei Varianten erscheinen: eine Spitzenversion mit 6.144 CUDA-Kernen (48 SMs) und eine abgespeckte mit 5.120 Kernen (40 SMs).

Die Spezifikationen lesen sich beeindruckend: Bis zu 128 Gigabyte LPDDR5X Unified Memory und entweder 18 oder 20 Arm-CPU-Kerne sind vorgesehen. Erste unabhängige Tester zeigten heute, dass sich sogar eine handelsübliche RTX 4060 auf einem Arm-basierten Huawei-Desktop mit Kunpeng-920-CPU betreiben lässt. Allerdings bremst die CPU das System massiv aus, und ein direkter Videoausgang fehlt – aktuell eignet sich die Konfiguration wohl eher für Streaming-Aufgaben.

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Auch Linux und Intel liefern Updates

Nicht nur Windows-Nutzer bekommen frische Treiber. Valve veröffentlichte gestern und heute Updates für den Steam-Client, die wiederkehrende Abstürze des steamwebhelper-Prozesses auf NVIDIA-GPUs beheben – ausgelöst durch aktivierte Hardwarebeschleunigung. Auch Verbesserungen für Remote Play und Steam Input sind an Bord.

Und die Konkurrenz schläft nicht: Intel brachte gestern seinen Grafiktreiber 32.0.101.8864 Beta heraus. Er bringt vollen Support für die Arc G3 (B370)-Serie und behebt Shader-bedingte Abstürze in Titeln wie Assassin's Creed Shadows und Rainbow Six Siege.

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