Gefäßforschung, Milliarden

Gefäßforschung: 7,2 Milliarden Won für neue Plaque-Therapien in Seoul

Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 13:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de
C-RESOLVE erforscht den biologischen Abbau atherosklerotischer Plaques; Prof. Jang erhält bis zu neun Jahre staatliche Unterstützung.
Ein steriles, modernes medizinisches Forschungslabor mit einem hochwertigen Mikroskop auf einem metallischen Arbeitstisch. Illustration mit AI erstellt.

Bei der Behandlung refraktärer kardiovaskulärer Erkrankungen gewinnt die regenerative Gefäßforschung an Bedeutung. Im Zentrum wissenschaftlicher Bestrebungen steht dabei zunehmend die gezielte Rückbildung bestehender atherosklerotischer Läsionen, anstatt Gefäße lediglich mechanisch zu weiten oder Ablagerungen medikamentös zu stabilisieren.

An der Katholischen Universität Seoul markierte der 8. Oktober 2026 in diesem Forschungsfeld einen wichtigen Schritt: Das Katholische Zentrale Medizinzentrum richtete am Biomedizinischen Industrieforschungsinstitut das Katholische Gefäßregenerationsinstitut C-RESOLVE (Catholic Vascular Repair Institute) durch eine Neueröffnung beziehungsweise Erweiterung ein.

Plaque-Regression als neues Therapieziel

Atherosklerotische Plaques bestehen im Wesentlichen aus Lipiden sowie Entzündungszellen. Reißen solche Ablagerungen auf, drohen schwerwiegende Akutereignisse wie ein Myokardinfarkt oder ein Schlaganfall. Während bisherige therapeutische Standards vor allem darauf abzielen, eine Gefäßdilatation herbeizuführen oder bestehende Läsionen stabil zu halten, verfolgt C-RESOLVE die Entwicklung einer nächsten Therapiegeneration.

Der Schwerpunkt der Forschungsarbeit liegt darauf, biologische Mechanismen zu identifizieren und zu nutzen, um eine tatsächliche Regression der atherosklerotischen Plaques bei refraktären Gefäßleiden herbeizuführen. Dieser Ansatz soll das Fortschreiten von Gefäßverengungen nicht nur verlangsamen oder kompensieren, sondern die pathologischen Gefäßveränderungen strukturell abbauen.

Staatliche Förderung für translationale Spitzenforschung

Geleitet wird das Institut von Prof. Jang Ki-yuk aus der Kardiologie des Seoul St. Mary's Hospital in der Funktion als Research Leader (Typ A). Das südkoreanische Ministerium für Wissenschaft und ICT wählte ihn im Rahmen seines Grundlagenforschungsprogramms für das Jahr 2026 als Leading Researcher aus.

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Während die bisherige Gefäßtherapie vor allem weitet oder stabilisiert, rückt die gezielte Rückbildung atherosklerotischer Plaques in den Fokus — in Seoul mit einer Förderung von 7,2 Mrd. Won für ein neues Institut. Wer die translationale Entwicklung für refraktäre Gefäßerkrankungen früh einordnen will, findet in diesem kostenlosen Report die zentralen Mechanismen und Prüfpunkte. Jetzt kostenlosen Gefäßforschungs-Report anfordern

Unter den 18 im Jahr 2026 in diesem Förderformat ausgewählten Wissenschaftlern ist Jang der einzige Forscher aus dem Bereich der angewandten Medizin. Das ministerielle Programm zur Unterstützung führender Wissenschaftler besteht bereits seit 1997.

Mit der Ernennung ist eine langfristige finanzielle Unterstützung verbunden. Das Ministerium für Wissenschaft und ICT stellt für die Arbeiten von Jang eine Gesamtförderung von 7,2 Mrd. Won zur Verfügung. Diese Fördersumme umfasst jährliche Mittel von 800 Mio. Won über eine Laufzeit von bis zu 9 Jahren.

Vorarbeiten zu Makrophagen und Gefäßtherapien

Das Vorhaben baut auf früheren wissenschaftlichen Erkenntnissen von Prof. Jang Ki-yuk auf. Im Jahr 2021 publizierte er im Fachblatt The Lancet die klinische Studie TALOS-AMI, die rund 3.300 Teilnehmer an 35 Universitätskliniken umfasste. Im Jahr 2022 identifizierte Jang zudem in einer Veröffentlichung in Nature Communications erstmals spezifische Trem2-exprimierende Makrophagen.

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Das Rupturrisiko bestehender Plaques bleibt trotz Stabilisierung ein offenes Problem — und genau dort setzt die nächste Forschungsgeneration an. Der Report ordnet ein, welche immunologischen Ansätze rund um Trem2-exprimierende Makrophagen diskutiert werden und wie Kliniken eine belastbare translationale Pipeline aufbauen. Report zur translationalen Gefäßforschung sichern

Auf diesen immunologischen und klinischen Grundlagen setzt die Arbeit am ausgebauten Institut an. Wie aus einem Bericht vom 19. Oktober 2026 hervorgeht, hatte das Katholische Zentralkrankenhaus zuvor am 12. Oktober 2026 über die Institutseröffnung vom 8. Oktober 2026 und die damit verbundene Förderung von 7,2 Mrd. Won für das Forschungsvorhaben zur Plaque-Rückbildung informiert.

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