Gardena, ComfortCut

Gardena ComfortCut 60/ 18V: Heckenschere für 175 Euro gewinnt Test

Veröffentlicht am: 01.09.2026 um 02:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Gardena ComfortCut 60/18V erhält im IMTEST die beste Preis-Leistungs-Bewertung. Zudem zeigen neue Mähroboter und Bewässerungssysteme den Branchentrend.

Gardena-Heckenschere überzeugt im IMTEST mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis
Eine moderne, kabellose Heckenschere liegt auf einer hölzernen Gartenbank in einem gepflegten Garten. Illustration mit AI erstellt.

Die Anforderungen an moderne Gartengeräte haben sich in den letzten Jahren deutlich in Richtung Ergonomie, Akkulaufzeit und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis verschoben.

Ein Ende August 2026 veröffentlichter Test von IMTEST unterstreicht diese Entwicklung und bewertet die Heckenschere Gardena ComfortCut 60/18V als Preis-Leistungssieger. Mit einem Anschaffungspreis von 175 Euro für das Set inklusive Akku und Ladegerät positioniert sich das Gerät in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.

Technische Spezifikationen und Leistungsdaten der Gardena ComfortCut

Die Analyse der Gardena ComfortCut 60/18V zeigt ein auf Handhabung optimiertes Profil. Mit einem Gewicht von 3,2 kg und einer Schwertlänge von 66,5 cm zielt das Modell auf eine effiziente Bearbeitung mittelgroßer Hecken ab. In den durchgeführten Tests wurde insbesondere die geringe Vibration sowie eine gute Schnittqualität hervorgehoben.

Ein wesentlicher Faktor für die Bewertung war die Energieeffizienz: Mit einem 2,5-Ah-Akku erreichte das Gerät eine Laufzeit von 56 Minuten. Die anschließende Ladedauer wurde mit 43 Minuten beziffert. Neben der Heckenschere wurden Ende August auch weitere Produkte der Marke preislich evaluiert.

So wird ein motorloser Laub- und Rasensammler mit einer Arbeitsbreite von 49 cm derzeit im Handel für 92,99 Euro angeboten, was einem Nachlass von 7 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 99,99 Euro entspricht.

Fortschritte in der autonomen Rasenpflege und Navigation

Parallel zu handgeführten Geräten treiben Hersteller die Automatisierung durch LiDAR- und ToF-Technologien voran. Berichte vom 31. August 2026 verdeutlichen den Trend zum Verzicht auf Begrenzungsdrähte.

Der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro wurde für Flächen bis zu 1600 m² getestet und verfügt über eine Schnittbreite von 330 mm sowie eine Steigfähigkeit von 50 Prozent. Während die unverbindliche Preisempfehlung bei 1499 Euro liegt, wird das Modell aktuell für 999 Euro geführt.

Ein ähnliches technisches Konzept verfolgt der Navimow i210 LiDAR Pro, der für Flächen bis 1000 m² ausgelegt ist. Bei einer Schnittbreite von 22 cm und einem 5,1-Ah-Akku liegt die UVP hier bei 1599 Euro. Das größere Modell i220 für bis zu 2000 m² wird mit 1999 Euro beziffert.

Marktentwicklungen zeigen zudem neue Akteure wie Xcanbot, die im Rahmen der IFA 2026 den XcanMow Mix 2000 vorstellen. Dieses Modell soll ohne RTK-Technik eine Positionierungsgenauigkeit von circa 2 cm erreichen und eine Flächenleistung von 180 m²/h bieten.

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Speziallösungen für Bewässerung und Pflanzenschutz

Die Modernisierung der Gartenpflege umfasst zunehmend auch die Ressourcensteuerung. Das Ende August vorgestellte smarte Bewässerungssystem Aiper IrriSense 2 verspricht eine Wasserersparnis von bis zu 40 Prozent. Das System, das für Flächen bis 445 m² ausgelegt ist, nutzt eine wetterabhängige Anpassung und wird zu einer UVP von 499 Euro angeboten.

Im Bereich des mechanischen Pflanzenschutzes wurde zudem eine Innovation für den Erdbeeranbau bekannt. Joachim Thees entwickelte mit seiner Firma Thees Damtec einen Insektensauger namens VENTURO. Das System bläst Luft in die Bestände, saugt Schädlinge wie Thripse oder Kirschessigfliegen ab und tötet diese mechanisch über Bleche. Die Produktion ist auch für den Einsatz in Himbeer-, Spargel- und Kohlkulturen geplant.

Wirtschaftliche Einordnung und Wartungsaufwand

Eine aktuelle Marktanalyse vom 31. August 2026 gibt Aufschluss über die langfristigen Betriebskosten von Mährobotern. Die Anschaffungspreise variieren zwischen circa 400 Euro für Einstiegsmodelle und über 3.000 Euro im Premiumsegment.

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Die jährlichen Stromkosten werden auf 10 bis 25 Euro geschätzt. Wartungskomponenten wie Messersätze kosten zwischen 10 und 30 Euro, während ein Akkutausch nach vier bis sieben Jahren mit 100 bis 250 Euro zu Buche schlägt.

Bei einer beispielhaften Kalkulation für eine Fläche von 500 m² und einer Lebensdauer von sechs Jahren ergeben sich bei einem Anschaffungspreis von 1.200 Euro durchschnittliche Kosten von 0,44 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Experten raten zudem bei manuellen Werkzeugen wie Bypass-Gartenscheren zur regelmäßigen Desinfektion mit 70-prozentigem Isopropylalkohol, um die Lebensdauer der Geräte zu verlängern und Pflanzenkrankheiten vorzubeugen.

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