Gaming-Displays: Asus bringt 360-Hz-OLED für 1.190 Euro
10.06.2026 - 17:14:37 | boerse-global.de
Der Markt für Gaming-Displays erlebt eine bemerkenswerte Entwicklung: Während Hersteller wie LG, BenQ und Asus ihre neuesten High-End-Modelle auf den Markt bringen, locken generalüberholte Geräte und massive Preisnachlässe auf aktuelle Generationen die Schnäppchenjäger an.
Generalüberholte High-End-Ware zum kleinen Preis
Besonders im Fokus: der Acer Nitro ED3, ein 34-Zoll-Curved-Monitor mit QHD-Auflösung, 165 Hz Bildwiederholrate und einer Reaktionszeit von 0,5 Millisekunden. Das Gerät ist bei Target als generalüberholte Version für umgerechnet rund 210 Euro gelistet – direkt von Acer selbst. Käufer erhalten 30 Tage Rückgaberecht und drei Monate Garantie. Das VA-Panel unterstützt HDR10 und kommt im 21:9-Format.
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Auch auf dem Zweitmarkt tut sich etwas: Ein 32-Zoll-Monitor der Marke Twisted Mind mit 180 Hz in Full HD tauchte kürzlich in Gebrauchtangeboten auf. Der Trend zeigt: Immer mehr Spieler suchen nach leistungsstarker Hardware abseits der Neupreise im Handel.
Neue Premium-Modelle von LG, BenQ und Asus
Die Hersteller geben derweil Vollgas im Premium-Segment. LG präsentierte heute den UltraGear 34GX90SB-W, ein 34-Zoll-WOLED-Display mit MLA+-Technologie und 240 Hz. Preis: rund 915 Euro. Das Besondere: Ein integrierter Alpha-8-AI-Prozessor und webOS ermöglichen eigenständiges Streaming – der Monitor wird zum Smart-TV.
BenQ brachte ebenfalls heute den MA320UG in den USA auf den Markt. Der 32-Zoll-4K-IPS-Monitor kostet umgerechnet etwa 760 Euro und zielt auf Nutzer von Apple-Geräten: Spezielle Farbabstimmung und Thunderbolt-4-Anschluss machen ihn zum idealen Partner für das Mac-Ökosystem.
Bereits gestern startete Asus mit dem ROG Swift OLED PG34WCDN in den USA durch. Das 34-Zoll-Display nutzt ein QD-OLED-Panel der fünften Generation mit beeindruckenden 360 Hz. Der Preis: rund 1.190 Euro. DisplayPort 2.1 und eine Spitzenhelligkeit von 1.300 Nits im HDR-Modus sind an Bord.
Rabatte schießen durch die Decke
Die aktuellen Preisnachlässe auf aktuelle Hardware sind beachtlich. Der HP OMEN 34c G2 – ein Curved-Gaming-Monitor – fiel heute bei Amazon auf umgerechnet rund 300 Euro. Das entspricht einem Rabatt von 38 Prozent und liegt deutlich unter dem 30-Tage-Durchschnittspreis.
Bereits am Montag erreichte der 32-Zoll-Asus ROG Strix XG32UCDS (4K-OLED) seinen Tiefstpreis: umgerechnet rund 550 Euro – ein Drittel unter der üblichen UVP von etwa 825 Euro. Das QD-OLED-Modell kommt mit einer dreijährigen Garantie, die explizit auch OLED-Einbrenneffekte abdeckt. Der Samsung Odyssey G5 (27 Zoll) ist in diesen Tagen für umgerechnet rund 145 Euro zu haben – normalerweise kostet er etwa 230 Euro.
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Saisonale Aktionen und Bundles
Um den Absatz neuer Ware anzukurbeln, setzen Hersteller auf gezielte Promotionen. Gigabyte und Newegg starteten gestern eine Bundle-Aktion im Rahmen der Computex 2026. Wer bis Ende August bestimmte Monitore kauft – etwa den 27-Zoll-M27UP oder den 34-Zoll-G34WQC2 – erhält ein aktuelles Spiel kostenlos dazu.
Die Vielfalt ist enorm: Von generalüberholten Schnäppchen über rabattierte Neugeräte bis hin zu absoluten High-End-Modellen – der Markt für Gaming-Displays ist so wettbewerbsintensiv wie selten zuvor. Für Verbraucher bedeutet das: Noch nie war die Auswahl zwischen Preis und Leistung so groß.
