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Galaxy Z Fold 8 Ultra: Kamera-Test gegen Motorola Razr Fold

Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 02:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Samsungs neue Foldables brechen Vorbestellrekorde, doch Analysten erwarten Marktanteilsverluste durch kommende Konkurrenzmodelle.

Samsung Foldables: Rekord-Vorbestellungen trotz wachsender Konkurrenz durch Apple und Google
Zwei moderne faltbare Smartphones liegen teilweise aufgeklappt auf einer dunklen, reflektierenden Oberfläche. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im Rahmen einer umfassenden Analyse hat das Fachportal Android Central die Kameraqualität der neuen Samsung-Modelle Galaxy Z Fold 8 und Galaxy Z Fold 8 Ultra untersucht. In einem Vergleichstest von insgesamt 1.000 Aufnahmen wurden die Geräte gegen zwei weitere führende Foldables am Markt geprüft. Dieser Praxisvergleich erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Samsung trotz steigender Preise und wachsendem Wettbewerbsdruck neue Rekordzahlen bei den Vorbestellungen meldet.

Technische Spezifikationen und Testergebnisse des Ultra-Modells

Das Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra positioniert sich im High-End-Segment mit einem Verkaufspreis von 2.099,99 US-Dollar. Ausgestattet mit einem Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor und 12 GB Arbeitsspeicher verfügt das Gerät über ein 8,0 Zoll großes QXGA+-Display mit einer Auflösung von 2.504 x 2.256 Pixeln. In technischen Überprüfungen erreichte der 5.000-mAh-Akku eine Laufzeit von 16 Stunden und 29 Minuten. Das Laden erfolgt mit einer Leistung von 45 Watt.

Im direkten Vergleich mit dem Wettbewerb zeigen sich unterschiedliche Schwerpunkte. Während das Galaxy Z Fold 8 Ultra eine Displayhelligkeit von 3.000 Nits bietet, weist das Konkurrenzmodell Motorola Razr Fold ein 8,1 Zoll großes Display mit bis zu 6.000 Nits auf. Das Motorola-Gerät, welches für 1.899,99 US-Dollar angeboten wird, verfügt zudem über 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Tester merken jedoch an, dass das Razr Fold zwar eine schnellere Ladezeit und bessere Akkulaufzeit als das Samsung-Pendant biete, dafür jedoch schwerer sei und eine geringere Stabilität aufweise.

Marktentwicklung und Rekordzahlen bei Vorbestellungen

Samsung verzeichnet für die neue Generation seiner faltbaren Smartphones eine hohe Nachfrage. In Südkorea wurden im Zeitraum vom 28. Juli bis zum 3. August 1,44 Millionen Vorbestellungen registriert, was einen neuen Rekord für die Galaxy-Foldable-Serie darstellt und den bisherigen Rekord des Note 10 übertrifft. Mehr als die Hälfte dieser Bestellungen entfällt auf die Altersgruppe der 10- bis 30-Jährigen.

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Auch international setzt sich dieser Trend fort. In den USA liegen die Vorbestellungen für das Galaxy Z Fold 8, das Flip 8 und das Fold 8 Ultra rund 30 Prozent über dem bisherigen Höchstwert. In Europa wurde in den ersten elf Tagen ein Zuwachs von 20 Prozent gegenüber den Vorjahresmodellen gemessen. In Indien wurden innerhalb von 72 Stunden 271.000 Einheiten vorbestellt. Auffällig ist zudem, dass sich die Zahl der Nutzer, die von einem Flip- auf ein Fold-Modell umsteigen, verdreifacht hat.

Steigender Wettbewerbsdruck durch Google und Apple

Trotz der starken Absatzzahlen steht Samsung vor einem intensiveren Wettbewerb. Branchenanalysten von Counterpoint prognostizieren, dass Samsungs globaler Marktanteil bei Foldables im Jahr 2026 von 40 Prozent auf 32 Prozent sinken könnte. Als Hauptursache gilt der Markteintritt weiterer Schwergewichte. So wird die Vorstellung des Google Pixel 11 Pro Fold für Mitte August erwartet.

Zudem verdichten sich Berichte, wonach Apple am 9. September 2026 sein erstes faltbares iPhone vorstellen könnte. Dieses soll über ein 5,5-Zoll-Außendisplay und ein 7,8-Zoll-Innendisplay verfügen, wobei die OLED-Panels voraussichtlich von Samsung Display zugeliefert werden. Analysten gehen davon aus, dass Zulieferer bereits Kapazitäten für rund 10 Millionen Einheiten vorbereitet haben.

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Für das Gesamtjahr 2026 rechnen Marktforscher von IDC und SAG mit einem globalen Wachstum der Foldable-Auslieferungen um etwa 30 Prozent. Samsung konnte im zweiten Quartal 2026 bereits einen Umsatz von 171,5 Billionen KRW und einen operativen Gewinn von 89,5 Billionen KRW ausweisen, muss jedoch steigende Kosten im Bereich der Speichermodule (RAM) einkalkulieren, was die Endkundenpreise beeinflusst. Das Galaxy Z Fold 8 startet preislich bei rund 1.900 US-Dollar, während das Ultra-Modell bei etwa 2.100 US-Dollar liegt.

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