Galaxy S27 Ultra: Samsung plant selektiven Sichtschutz im Splitscreen
Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 04:41 Uhr | Redaktion boerse-global.deIm Bereich der mobilen Datensicherheit deutet sich eine technologische Weiterentwicklung für die kommende Smartphone-Generation von Samsung an. Berichten des Branchen-Leakers Ice Universe zufolge könnte das künftige Galaxy S27 Ultra eine spezialisierte Split-Screen-Datenschutzfunktion erhalten, die sich an der Technologie des Konkurrenten Xiaomi orientiert. Dabei soll es möglich sein, im geteilten Bildschirmmodus gezielt nur eine Anwendung abzudunkeln, während die zweite App für Umstehende weiterhin normal sichtbar bleibt.
Dynamische Abdunkelung für sensible Anwendungen
Die geplante Funktion soll den Schutz privater Informationen in der Multitasking-Ansicht verbessern. Im praktischen Einsatz würde dies bedeuten, dass Nutzer beispielsweise eine Banking- oder Nachrichten-App in einem Fenster öffnen können, das durch eine Abdunkelung vor neugierigen Blicken geschützt ist. Das parallel geöffnete zweite Fenster bliebe von dieser Sicherheitsmaßnahme unberührt.
Ein wesentliches Merkmal dieser Technologie ist die dynamische Anpassung: Wenn die Fenstergröße durch Verschieben des Teilers verändert wird, passt sich der geschützte Bereich automatisch an die neuen Proportionen an. Damit würde Samsung die bisherigen Möglichkeiten seines Privacy Displays erweitern, das bereits beim Galaxy S26 Ultra zum Einsatz kommt.
Da das Galaxy S27 Ultra voraussichtlich Anfang 2027 erscheinen wird, handelt es sich bei den aktuellen Informationen noch um unbestätigte Details aus der Lieferkette, die sich bis zur Markteinführung verändern können.
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Technologischer Vergleich mit der Xiaomi 18-Serie
Als Vorbild für diese Entwicklung gilt das Xiaomi 18 Pro, das bereits über ein sogenanntes Smart Privacy Display verfügt. Diese Technik, von Xiaomi als SuperPixel 2.0 bezeichnet, schützt Bildschirminhalte ab einem Blickwinkel von 60 Grad.
Das System von Xiaomi geht zudem über die reine Abdunkelung hinaus und bietet Funktionen wie den Schutz von Benachrichtigungen und schwebenden Fenstern sowie eine automatische Erkennung möglicher Mitleser mithilfe der Frontkamera.
Branchenbeobachter vergleichen die Ansätze der beiden Marktführer bereits intensiv. Während Samsung beim Galaxy S26 Ultra, das im März 2026 vorgestellt wurde, vor allem bei der Stärke der seitlichen Abschirmung vorne liegen soll, wird Xiaomi ein größerer Umfang an Software-Datenschutzfunktionen zugeschrieben.
Die Samsung-Technik nutzt eine Kombination aus breiten und schmalen Pixeln, wobei im Datenschutzmodus primär die schmalen Pixel leuchten, die das Licht direkt nach vorne statt zur Seite abgeben.
Allerdings gibt es technische Zielkonflikte: Tests bescheinigen dem Display des Xiaomi 18 Pro zwar eine klarere wahrgenommene Auflösung, jedoch sind die Blickwinkel konstruktionsbedingt auch im Normalbetrieb enger als bei Samsung. Dies führt dazu, dass das Display ohne aktivierten Schutzmodus an Helligkeit und Sichtbarkeit einbüßen kann.
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Hardware-Umfeld und Marktverfügbarkeit
Die Konkurrenzsituation wird durch die leistungsstarke Hardware der Xiaomi 18-Serie verschärft, die derzeit in China erhältlich ist und deren globaler Verkaufsstart für das Ende des Jahres 2026 erwartet wird.
Das Xiaomi 18 Pro nutzt den Snapdragon 8 Elite Gen 6, während das Pro Max-Modell mit der Extreme-Variante desselben Chipsatzes ausgestattet ist. Besonders auffällig sind die Akkukapazitäten von 7.000 mAh beim Pro und 8.500 mAh beim Pro Max, die deutlich über den Werten der Vorgängergeneration liegen.
Die Preise für die neuen Xiaomi-Modelle bewegen sich in China umgerechnet zwischen 900 und 1.500 US-Dollar. Für den Weltmarkt wird ein Start in den kommenden Monaten prognostiziert, wobei Nordamerika laut aktuellen Einschätzungen wahrscheinlich nicht beliefert wird.
Samsung steht somit unter Druck, mit dem Galaxy S27 Ultra Anfang 2027 nicht nur hardwareseitig, sondern auch durch innovative Software-Sicherheitsfeatures wie die selektive Split-Screen-Abdunkelung zu punkten.
