Galaxy, S27

Galaxy S27: Samsung bringt Privacy Display für alle Modelle ab 2027

02.07.2026 - 21:47:42 | boerse-global.de

Sicherheitslücke in Samsungs Quick Share entdeckt. Galaxy S27 Reihe erhält ab 2027 Privacy Display als Standard.

Samsung Sicherheitslücke: Quick Share Angriff und Privacy Display ab 2027
Galaxy - Ein futuristisches Smartphone mit einem leuchtenden digitalen Vorhängeschloss auf dem Bildschirm, umgeben von einem schützenden Schildeffekt. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Angreifer können die Funktion auf betroffenen Galaxy-Geräten aus der Ferne deaktivieren – ein direkter Datendiebstahl ist aber nicht möglich. Betroffen sind alle Galaxy-Modelle mit Quick-Share-Unterstützung.

Soforthilfe per Einstellung

Bis zum Sicherheitsupdate rät Samsung: Sichtbarkeitseinstellungen prüfen und die Freigabe von „alle sichtbar" auf „nur Kontakte" umstellen. Ein Android-Update soll in den kommenden Monaten kommen. Für Windows-Schnittstellen wurden bereits Softwareanpassungen ausgerollt.

Privacy Display wird Standard

Ab 2027 bekommt die gesamte Galaxy-S27-Reihe das hardwarebasierte Blickschutz-Display. Bisher war die Flex-Magic-Pixel-OLED-Technik nur dem Ultra-Modell der S26-Serie vorbehalten. Alle Varianten – Standard, Plus, ein neues Pro-Modell und Ultra – erhalten dann den Schutz gegen neugierige Blicke.

Die Technik arbeitet mit zwei Subpixel-Typen. Per Software aktiviert, dimmt sie die seitliche Lichtemission oder reduziert die Helligkeit für Außenstehende. Marktexperten rechnen mit rund 29 Millionen Geräten bis 2027. Samsung Display hält die Technik vorerst exklusiv – Lizenzen für Wettbewerber sind frühestens 2028 geplant.

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Galaxy S27 Pro gesichtet

Im Juni tauchte ein neues Modell in der GSMA-Datenbank auf: das Galaxy S27 Pro. Es soll zwischen 1.100 und 1.300 Euro kosten und die Lücke zwischen Standard- und Ultra-Modell schließen. Zur Ausstattung gehören ein 6,5-Zoll-Display, der Snapdragon 8 Elite Gen 6 und bis zu 16 GB RAM.

Foldables ohne Blickschutz

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Das Galaxy Z Fold8 Ultra, das Ende Juli vorgestellt werden soll, verzichtet auf das Privacy Display. Grund: technische Komplikationen bei der Umsetzung der Flex-Magic-Pixel-Struktur in faltbaren Panels. Stattdessen setzt Samsung auf eine höhere Display-Helligkeit von bis zu 3.600 Nits und verbesserte Kamerasensoren.

Parallel treibt Samsung die Softwareentwicklung voran. One UI 9 auf Basis von Android 17 wird bereits getestet – auch für günstigere A-Serie-Modelle. Der stabile Rollout soll zum nächsten großen Hardware-Event starten.

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