FritzOS 8.40: AVM bringt 40 neue Funktionen für Router
Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 23:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Berliner Netzwerkausrüster AVM hat sein „Labor“-Beta-Programm deutlich ausgeweitet. Ab sofort testen können Interessierte neue FritzOS-Versionen für mehrere FritzBox-Router und Fritz-Repeater – mit Fokus auf Sicherheit, Mesh-Verbindungen und Smart-Home-Funktionen. Für deutsche Haushalte, die auf stabile WLAN-Netze angewiesen sind, lohnt ein Blick auf die Neuerungen.
Intelligente Vernetzung für Fritz-Repeater
Bereits Ende Juli stellte AVM das Labor-Update FritzOS 8.24 für die Repeater-Modelle 1700 und 2700 bereit. Im Mittelpunkt steht ein intelligentes Netzwerk-Management: Die Software optimiert drahtlose Verbindungen automatisch, sobald sich Veränderungen im heimischen Netzwerk ergeben.
Auch die Bedienung wurde vereinfacht. Der Zugang zur Benutzeroberfläche ist nun unkomplizierter gestaltet. Ein lästiger Neustart entfällt zudem, wenn Nutzer Länder- oder Spracheinstellungen ändern – die Konfiguration lässt sich nahtlos anpassen.
FritzOS 8.40: Rund 40 Anpassungen für Router
Anfang August weitete AVM die Testphase deutlich aus. Am 7. und 8. August wurde FritzOS 8.40 für weitere Geräte freigegeben, darunter die FritzBox 5590 Fiber und die FritzBox 6860 5G v2. Das Update umfasst rund 40 Änderungen und bringt mehrere neue Funktionen mit:
- Sicherheit: Ein neuer DNS-Filter blockiert schädliche Websites. Für FritzFon-Nutzer gibt es einen vereinfachten Modus mit SOS-Notruffunktion, die bis zu vier hinterlegte Kontakte alarmieren kann.
- Smart Home: Die Firmware erlaubt nun Routinen, die durch mehrere Auslöser gleichzeitig aktiviert werden können. Zudem schützt ein Überlastungsschutz die Geräte FritzSmart Energy 200 und 210.
- Stabilität: Verbesserte Verbindungsqualität und eine optimierte Oberfläche für die Netzwerküberwachung runden das Paket ab.
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FritzOS 8.50: Experimentelle Mesh- und IPv6-Features
Parallel dazu öffnete AVM am 8. August die Testphase für FritzOS 8.50. Diese Version bringt experimentelle Verbesserungen für die Mesh-Vernetzung und eine erweiterte IPv6-Unterstützung. Auch die Oberfläche der Fritz-App wurde überarbeitet, dazu kommen diverse Sicherheits-Patches.
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Wer am kostenlosen Beta-Programm teilnehmen möchte, sollte vorab ein Backup der Einstellungen anlegen – so lassen sich mögliche Fehler im Testbetrieb schnell beheben. Die Labor-Versionen laufen parallel zum stabilen Release und können jederzeit zurückgesetzt werden.
