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Framework Laptop 13 Pro: Fedora-Bug bremst Performance spürbar

Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 12:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Benchmarks zeigen Fedora 44 auf dem Framework Laptop 13 Pro langsamer als andere Linux-Systeme; zugleich reduziert Framework die Gerätepreise.

Framework Laptop 13 Pro: Fedora bremst, Preise sinken
Ein teilweise geöffneter, mattschwarzer modularer Laptop auf einem hellen Arbeitstisch mit sichtbaren internen Komponenten. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Heise online hat einen Vergleichstest zur Betriebssystem-Performance des Framework Laptop 13 Pro veröffentlicht und dabei deutliche Unterschiede zwischen Windows und Linux-Distributionen festgestellt. Der Test kommt kurz nach der Markteinführung des 2026er-Modells, das erstmals auch in Schwarz erhältlich ist.

Fedora zeigt Performance-Schwäche

Framework-Notebooks lassen sich seit jeher ohne vorinstalliertes Windows bestellen, der Hersteller unterstützt Linux ausdrücklich. Umso mehr Aufmerksamkeit erhielt ein Befund aus aktuellen Benchmarks vom August 2026: Fedora Workstation 44 mit der Power-Profiles-Daemon-Variante Tuned-PPD schneidet demnach spürbar langsamer ab als andere Linux-Distributionen auf demselben Gerät. Die Tests liefen auf einem Framework Laptop 13 Pro mit Intel-Core-Ultra-Series-3-Prozessor der Codebezeichnung „Panther Lake".

Als Ursache identifizierte Phoronix einen Bug im Intel-P-State-Treiber, der für die Leistungsregression verantwortlich ist. Ein Fix ist bereits im Linux-7.3-Kernel enthalten, ein Backport für Fedora 44 ist laut den Berichten geplant, dürfte Nutzern der aktuellen Fedora-Version die Regression also absehbar wieder abnehmen.

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Preisanpassungen bei Framework

Parallel zu den Benchmark-Ergebnissen hat Framework die Preise für den Laptop 13 Pro gesenkt. Als Reaktion auf Preiserhöhungen bei Apple positioniert sich der Hersteller damit im Wettbewerb um preisbewusste Käufer.

Möglich wird die Preissenkung durch den Einsatz günstigerer ADATA-XPG-MARS-970-SSDs in der Konfiguration. Gleichzeitig warnte Framework vor möglichen künftigen Preiserhöhungen bei Prozessoren, was die aktuelle Preisgestaltung für Interessenten zeitlich begrenzt attraktiv erscheinen lässt.

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Für Käufer, die sich für eine Linux-Installation auf dem neuen Panther-Lake-Modell entscheiden, empfiehlt sich angesichts der aktuellen Benchmark-Ergebnisse ein Blick auf die verwendete Distribution und deren Power-Management-Konfiguration, bis der entsprechende Kernel-Fix flächendeckend verfügbar ist.

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