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Foundation 365: Litera bringt KI-CRM direkt in Microsoft 365

03.06.2026 - 21:45:03 | boerse-global.de

Litera integriert seine KI-CRM-Plattform Foundation 365 tief in Microsoft 365. Über 4.000 Kanzleien nutzen bereits die neue Lösung für optimierte Arbeitsabläufe.

Foundation 365: Litera bringt KI-CRM direkt in Microsoft 365 - Bild: über boerse-global.de
Foundation 365: Litera bringt KI-CRM direkt in Microsoft 365 - Bild: über boerse-global.de

Litera bringt seine KI-gesteuerte CRM-Plattform Foundation 365 direkt in die Microsoft-365-Umgebung – ein Schritt, der Arbeitsabläufe in Kanzleien grundlegend verändern könnte.

Der Legal-Tech-Spezialist Litera gab am Mittwoch bekannt, dass Foundation 365 nun nahtlos in Outlook, Teams und Copilot integriert ist. Die Plattform, die zuvor unter dem Namen Peppermint Client Engagement firmierte, basiert auf Microsoft Dynamics 365 und entstand nach der Übernahme von Peppermint Technology durch Litera.

Mehr als 4.000 Kanzleien nutzen die Technologie

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Bereits heute setzen über 4.000 Anwaltskanzleien auf die Software – darunter fünf der zehn größten Rechtsorganisationen weltweit. Litera, das für seine Arbeit mit einer Microsoft AI Business Solutions Inner Circle Award 2025–2026 ausgezeichnet wurde, ordnet den Launch seiner sogenannten „GrowthTech"-Initiative zu.

Der entscheidende Vorteil: Juristen können künftig auf firmenweite Daten und Beziehungsinformationen zugreifen, ohne ihre primären Kommunikationswerkzeuge verlassen zu müssen. Zudem bestätigte Litera, dass sein KI-Agent Lito nun plattformübergreifend in Outlook, Word und auf iOS-Geräten verfügbar ist.

Breiter Trend zur Spezial-KI in regulierten Branchen

Literas Vorstoß ist Teil einer größeren Entwicklung: Immer mehr Unternehmen integrieren generative KI in spezialisierte Arbeitsabläufe. Erst am Mittwoch gab Wolters Kluwer eine erweiterte Zusammenarbeit mit OpenAI bekannt. Ziel ist die Entwicklung von „Expert AI"-Lösungen für regulierte Bereiche wie Gesundheitswesen, Steuern und Recht.

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als die Hälfte der US-Unternehmenskunden von Wolters Kluwer im Gesundheitssektor – rund 2.000 Krankenhäuser – hatten bis Ende April 2026 die UpToDate Expert AI übernommen. Im Steuerbereich zeigen die CCH-Axcess-Lösungen, dass sie manuelle Aufgaben um 20 bis 30 Prozent reduzieren können.

Auch Docusign zog am Mittwoch nach: Die Anwendung ist nun in ChatGPT und Codex verfügbar. Angetrieben von Docusign Iris AI, können Nutzer damit Vertragsworkflows per natürlicher Sprache verwalten und analysieren.

Autonome Agenten und Finanz-Tools auf dem Vormarsch

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Die Microsoft Build Konferenz Anfang Juni 2026 brachte weitere Neuerungen. Mit Scout stellte Microsoft eine neue Kategorie autonomer, stets aktiver Agenten vor. Scout arbeitet mit einer eigenen Entra-Identität im Hintergrund von Teams, Outlook und SharePoint – und koordiniert Termine oder identifiziert Projektrisiken.

Für die Vermögensverwaltung und den Investmentsektor kamen gleich mehrere Speziallösungen auf den Markt:

  • Fried Frank: Die Anwaltskanzlei launchte am Dienstag FundAssist. Die eigene KI-Plattform unterstützt bei der Dokumentenerstellung, dem Wissensmanagement und dem Multi-Agenten-Drafting für Asset-Management-Praktiken.
  • Reflexivity: Seit Mittwoch ist der proprietäre Wissensgraph des Unternehmens als Plugin für Microsoft 365 Copilot verfügbar. Er erfasst 10 Millionen Beziehungen zwischen 40.000 Wertpapieren und richtet sich an institutionelle Kunden, die gemeinsam über 325 Milliarden Euro verwalten.
  • Perplexity: Das Unternehmen kündigte eine Windows-Applikation an, die einen hybriden lokalen Cloud-Inferenz-Orchestrator nutzt. Vorgestellt auf der Computex 2026, erlaubt das System die Verarbeitung sensibler Daten lokal auf Intel-Core-Ultra-Prozessoren, während komplexere Aufgaben in die Cloud ausgelagert werden. Perplexity wird derzeit mit rund 20 Milliarden Euro bewertet.

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