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Folge 1.35.0: Desktop-App erstellt bebilderte Anleitungen ab Juni

31.05.2026 - 15:30:56 | boerse-global.de

Die Desktop-App Folge erstellt ab Juni 2026 automatisch bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die lokal verarbeitet werden.

Folge 1.35.0: Desktop-App erstellt bebilderte Anleitungen ab Juni - Foto: über boerse-global.de
Folge 1.35.0: Desktop-App erstellt bebilderte Anleitungen ab Juni - Foto: über boerse-global.de

Die Desktop-App Folge erstellt ab Juni 2026 automatisch bebilderte Anleitungen – ohne Cloud-Zwang und mit sieben Exportformaten.

Das Update auf Version 1.35.0 erscheint Anfang Juni für Windows und macOS. Die Software schießt bei jedem Mausklick einen Screenshot und erstellt daraus visuelle Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Manuelles Layouten oder mühsames Zusammenklicken entfällt – das Programm übernimmt die Arbeit vollständig.

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Lokale Verarbeitung als Trumpf

Ein entscheidendes Merkmal der neuen Version: Alle Daten bleiben auf dem Rechner des Nutzers. Kein einziger Screenshot oder Arbeitsschritt verlässt die lokale Maschine. Für Unternehmen mit strengen Datenschutzauflagen ist das ein starkes Argument – besonders in Zeiten, in denen Cloud-Dienste zunehmend unter die Lupe genommen werden.

Die Entwickler melden stolze 1.000 Nutzer und eine Bewertung von 4,8 von 5 Sternen bei knapp 100 Rezensionen. Kein Wunder: Die App unterstützt mittlerweile sieben Exportformate, darunter PDF, Word, PowerPoint, HTML, Markdown, JSON und Bildpakete. Dazu kommen animierte GIFs und Annotationen, mit denen sich Screenshots direkt in der Oberfläche markieren lassen.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Folge ist nicht allein auf dem Markt. Am 29. Mai brachte Kommodo eine Funktion namens Guides an den Start, die aus Bildschirmaufnahmen automatisch Anleitungen generiert – inklusive Unschärfe-Funktion für sensible Daten, allerdings als Abo-Modell.

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Nur einen Tag zuvor, am 28. Mai, erhielt die Chrome-Erweiterung iGenflow ein Update auf Version 3.5.0. Anders als Folge läuft iGenflow direkt im Browser und nutzt künstliche Intelligenz, um Klicks und Aktionen auf Webseiten zu beschreiben.

Ebenfalls im Frühjahr 2026 erschienen: Der Minimal-Editor Cheese Paper, der am 31. Mai als Offline-First-Tool für Autoren startete, und Marknote 1.6 von KDE, das am 30. Mai mit Unterstützung für Unterordner und Notiz-Suche aufwartete.

Branche bewegt sich Richtung autonome Workflows

Der Trend zur automatisierten Dokumentation fällt mit einer größeren Entwicklung zusammen: Agentische Arbeitsumgebungen halten Einzug in die Produktivitätssoftware.

Am 29. Mai stellte Anthropic dynamische Workflows in Claude Code vor – das System zerlegt komplexe Aufgaben eigenständig in Teilaufgaben, die von mehreren KI-Agenten bearbeitet werden. Einen Tag später benannte Mistral seine Plattform Le Chat in Vibe um und führte eine spezialisierte Arbeitsumgebung ein, die sich mit Slack, GitHub und Outlook verbindet.

Google zog am 30. Mai nach: Der Flow Agent basiert auf Gemini-Modellen und soll künftig Asset-Verwaltung und Storytelling-Workflows in der Medienproduktion übernehmen.

Die Frage ist nur: Werden diese KI-gestützten Systeme die klassische Screenshot-Dokumentation überflüssig machen – oder braucht es gerade wegen der zunehmenden Automatisierung umso verlässlichere, lokale Werkzeuge wie Folge? Die Antwort darauf wird der Markt in den kommenden Monaten geben.

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