Flows von WeDraft: Neues Modul erfasst vertrauliche Unternehmenswerte
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 13:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Plattform Flows des Anbieters WeDraft hat ihren Funktionsumfang um ein Modul zur Verwaltung vertraulicher Informationswerte erweitert. Wie aus Berichten vom 30. September 2026 hervorgeht, ergänzt das neue Werkzeug die bisherige Erfassung personenbezogener Daten, um Unternehmen eine umfassendere Basis für Informationssicherheit und Compliance auf einer zentralen Plattform zu bieten.
Ganzheitliche Erfassung von Geschäftsgeheimnissen und Projektdaten
Mit der Programmerweiterung können Organisationen vertrauliche Datenbestände strukturiert erfassen, klassifizieren und steuern. Dies betrifft unter anderem klassische Geschäftsgeheimnisse, Informationen unter Geheimhaltungsvereinbarungen sowie sensible Versuchs- und Forschungsdaten.
Bislang lag der Schwerpunkt der Lösung vorrangig auf der Verwaltung personenbezogener Daten im Rahmen gesetzlicher Datenschutzanforderungen. Durch die zusätzliche Funktion lassen sich nun unterschiedliche Kategorien schützenswerter Unternehmenswerte konsolidieren.
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Ziel der Plattform ist es, die Identifikation von Werten, die Bewertung potenzieller Risiken und die Festlegung entsprechender Gegenmaßnahmen in einem einheitlichen Arbeitsablauf zusammenzuführen.
Schutzbedarfsanalyse nach etablierten Sicherheitszielen
Die Einstufung der jeweiligen Informationswerte erfolgt innerhalb des Systems anhand der klassischen Schutzziele der Informationssicherheit: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Anwender können anhand dieser Kriterien ermitteln, welche Relevanz ein bestimmter Datenbestand für den laufenden Geschäftsbetrieb und die Unternehmenssicherheit besitzt.
Für die Ermittlung der konkreten Gefährdungslage greift das System auf eine mathematische Modellierung zurück. Die Zuweisung von Risikostufen basiert dabei auf der Multiplikation von Schadensauswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit. Dieser methodische Ansatz ermöglicht es Verantwortlichen, Gefahrenpotenziale quantifizierbar zu machen und Prioritäten bei Schutzmaßnahmen zu setzen.
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Anpassbare Bewertungs- und Risikologik
Um den unterschiedlichen Compliance-Anforderungen und internen Richtlinien verschiedener Branchen gerecht zu werden, ist das Regelwerk der neuen Funktion flexibel gestaltet. Nach Herstellerangaben lassen sich sowohl die Bewertungskriterien für die Einstufung der Informationswerte als auch die Logik der Risikoberechnung individuell anpassen.
Unternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, eigene Risikomatrizen und Schwellenwerte im System zu hinterlegen, anstatt auf starre Vorgaben angewiesen zu sein. Durch die Verknüpfung der Verwaltung personenbezogener Daten mit dem erweiterten Modul für allgemeine Betriebs- und Versuchsgeheimnisse deckt die Anwendung nun ein breiteres Spektrum des betrieblichen Risikomanagements ab.
