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Fleet Week in San Francisco: SFMTA sperrt Robotaxis täglich acht Stunden

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 09:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Geofencing schränkt autonome Fahrdienste ein; Kalifornien verschärft ab 2028 zusätzlich die Vorgaben für Fernfahrer und Einsatzteams.

San Francisco begrenzt Robotaxis während der Fleet Week
Eine menschenleere Straßenkreuzung in San Francisco nahe dem Hafenviertel bei bewölktem Himmel. Illustration mit AI erstellt.

Die Verkehrsbehörde von San Francisco greift bei Großveranstaltungen im Stadtgebiet regulierend in den Betrieb fahrerloser Fahrdienste ein. Während der anstehenden Fleet Week beschränkt die San Francisco Municipal Transportation Agency (SFMTA) den Einsatz autonomer Fahrzeuge von Freitag bis Sonntag jeweils im Zeitraum von 10 bis 18 Uhr.

Die Maßnahme betrifft Abholungen und Ausstiege entlang des nördlichen Uferbereichs über digitale Sperrzonen, sogenanntes Geofencing. Im Stadtteil Presidio sind Fahrten mit autonomen Fahrzeugen währenddessen vollständig untersagt.

Die Beschränkungen gelten für viel frequentierte Straßen und Zonen, darunter den Marina Boulevard, Fort Mason, Aquatic Park, Fisherman's Wharf sowie Teile von Lyon, Lombard, North Point, Embarcadero, Van Ness und Bay. Konventionelle Beförderungsdienste mit menschlichen Fahrern wie Uber und Lyft sowie reguläre Taxis dürfen während der Veranstaltung weiterhin uneingeschränkt verkehren.

Bedenken hinsichtlich Staus und Fußgängersicherheit

Die SFMTA begründete die Einschränkungen mit dem Ziel, das Stauaufkommen während der publikumsstarken Veranstaltung zu verringern und die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen. Anlass für die strengere Handhabe sind frühere Vorfälle im Stadtverkehr, an denen Fahrzeuge des Anbieters Waymo beteiligt waren.

Insbesondere während der Feierlichkeiten zum US-Unabhängigkeitstag am 4. Juli 2026 kam es in San Francisco zu spürbaren Behinderungen: Mehrere Robotaxis blieben damals in regulären Fahrspuren stehen, wodurch unter anderem Shuttle-Busse der Verkehrsbetriebe Muni blockiert wurden.

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San Francisco sperrt Robotaxis während der Fleet Week täglich von 10 bis 18 Uhr per Geofencing — im Presidio sogar vollständig. Wer Flotten betreibt, muss Abhol- und Ausstiegspunkte neu planen, bevor die nächste Sperrzone greift. Unser kostenloser Report zeigt Ihnen, wie Sie Geofencing-Sperren umgehen und regulatorische Auflagen erfüllen. Jetzt kostenlosen Compliance-Report anfordern

Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen einzelne Fahrzeuge damals ohne Batterieladung liegengeblieben sein, während herbeigerufene Abschleppwagen mehrere Stunden benötigten, um die Straßen wieder freizumachen. Zudem hatte bereits im Jahr 2025 ein stadtweiter Stromausfall für Beeinträchtigungen gesorgt.

Rechtlicher Rahmen und behördliche Vorgaben

Die Entscheidung in San Francisco fällt in eine Phase zunehmender regulatorischer Kontrollen für automatisierte Fahrzeugflotten im Bundesstaat. In Kalifornien trat im Jahr 2026 die Regelung AB 1777 in Kraft, die es den Polizeibehörden ermöglicht, Herstellern bei Verkehrsverstößen autonomer Fahrzeuge formelle Mitteilungen zuzustellen. Zudem verlangt der Bundesstaat einen Versicherungsschutz von mehreren Millionen US-Dollar je Fahrzeug.

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Bei Verstößen drohen Zivilstrafen von bis zu 10.000 US-Dollar je Fahrzeug, wenn dieses nach behördlicher Anforderung Rettungskräfte länger als 30 Minuten behindert. Mit SB 1246 verschärft Kalifornien ab Juli 2028 die Anforderungen an Remote-Fahrer und lokale Einsatztechniker. Unser kostenloser Report liefert Ihnen den Notfallplan für blockierte Robotaxis. Notfallplan jetzt sichern

Mit dem am 30. September 2026 durch den Gouverneur unterzeichneten Gesetz SB 1246 verschärft Kalifornien die Anforderungen weiter: Ab dem 1. Juli 2028 müssen Remote-Fahrer innerhalb der USA stationiert sein und über einen im Bundesstaat gültigen Führerschein verfügen.

Hersteller werden zudem verpflichtet, ausreichende Kapazitäten für Fernassistenz sowie lokale Einsatztechniker vorzuhalten, die im Notfall unverzüglich zu blockierten Fahrzeugen entsandt werden müssen. Bei Verstößen drohen Zivilstrafen von bis zu 10.000 US-Dollar je Fahrzeug, wenn dieses nach behördlicher Anforderung Rettungskräfte länger als 30 Minuten behindert.

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