Fitbit, Edge

Fitbit Edge: Workout-Erkennung wächst von 10 auf bis zu 100 Aktivitäten

Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 09:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die neue Fitbit-Uhr kombiniert EKG, Pulsoximeter und erweiterte Workout-Erkennung; NFC-Zahlungen und Sturzerkennung fehlen.
Ein ruhiges, minimalistisches Schwimmbecken in einer modernen Sportanlage bei natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Google startet am 27. Oktober 2026 den weltweiten Verkauf der neuen Fitbit Edge. Das am 12. Oktober 2026 erstmals präsentierte Wearable positioniert sich im Portfolio des Herstellers zwischen der Pixel Watch und der Fitbit Air. Das Gerät setzt auf eine Kombination aus Fitness- und Gesundheitsfunktionen, darunter ein integriertes Elektrokardiogramm (EKG) sowie ein Pulsoximeter.

Schlankes Design und austauschbare Batterie

Die Fitbit Edge misst eine Gehäusedicke von 11,5 Millimetern und besteht aus recyceltem Aluminium. Verbaut ist ein 1,34-Zoll-Hybrid-OLED-Display, das laut Herstellerangaben 46 Prozent mehr sichtbare Fläche bietet als das Modell der Vorgängergeneration. Zur Ausstattung gehören zudem ein Altimeter sowie ein GPS-Modul, das um 40 Prozent präziser arbeiten soll als beim Vorgänger.

Die Akkulaufzeit beläuft sich auf bis zu sieben Tage, wobei eine Ladezeit von fünf Minuten Energie für einen ganzen Tag liefert. Das Modell ist die erste Fitbit-Uhr, die mit einer austauschbaren Batterie konstruiert wurde, und weist eine Wasserdichtigkeit bis zu einer Tiefe von 50 Metern auf.

Das Gerät wird in den Farben Obsidian, Fog, Olive und Canyon angeboten und mit einem aktiven Armband in den Größen S und L ausgeliefert. Die Uhr erfordert mindestens Android 11 oder iOS 16.4. Für die Dominikanische Republik wurde kein offizieller Verkaufsstart angekündigt.

Preislich liegt die Fitbit Edge in den USA bei 179,99 US-Dollar, während eine Sonderedition mit Stephen Curry für 219,99 US-Dollar angeboten wird. In Japan beläuft sich der Preis im Google Store inklusive Steuern auf 26.800 Yen, womit das Modell deutlich unter der Pixel Watch 5 liegt, die dort ab 62.800 Yen startet. In Australien kostet die Uhr 269 Australische Dollar bei einem dortigen Versandbeginn am 30. Oktober.

Erweiterte Workout-Erkennung und Health Guardian

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Mit der Einführung erhält die Fitbit Edge direkt zum Start die mit Version 5.11 von Google Health ausgeweitete automatische Workout-Erkennung, die das Spektrum von zuvor 10 auf bis zu 100 Aktivitäten anhebt. Zusätzlich stehen über 50 Sportmodi zur manuellen Auswahl bereit.

Die automatische Erfassung greift ab einer Aktivitätsdauer von mindestens 15 Minuten mit erhöhtem Puls und liefert in der Regel innerhalb von 30 Minuten eine Zusammenfassung. Nach internen Tests des Herstellers arbeitet die Erkennung fast doppelt so genau wie zuvor und halbiert die Zahl verpasster Trainingseinheiten.

Das integrierte System Health Guardian liefert Analysen zu vaskulärem und metabolischem Stress sowie Benachrichtigungen bei unregelmäßigem Herzschlag oder extremen Herzfrequenzwerten. Um Trends zu Blutdruck und Insulinresistenz anzuzeigen, sind Daten aus mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen im Oktober beziehungsweise sieben Tagen und Nächten erforderlich.

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Ein erster Monatsbericht folgt Anfang November. Der Hersteller betont, dass es sich hierbei um reine Wellness-Metriken und nicht um eine medizinische Diagnose oder ein Medizinprodukt handelt. Zudem ist die EKG-App nicht in allen Ländern freigeschaltet.

Einschränkungen bei Ausstattung und Konnektivität

Beim Funktionsumfang grenzt Google das Gerät von teureren Modellen ab. Die Fitbit Edge verfügt über kein NFC, weshalb kontaktlose Bezahlmethoden wie der japanische Suica-Dienst nicht unterstützt werden. Als Begründung führt das Unternehmen an, dass weniger als ein Prozent der Nutzer der Charge 6 den NFC-Zahlungsdienst verwendet hätten.

Ebenso fehlen eine Sturzerkennung und ein Notruf-SOS-System, welche der Pixel Watch vorbehalten bleiben. Auch eine Schlafanalyse bezüglich der Atemqualität ist zum Start nicht integriert; Google will diese Funktion nachliefern.

Neben Basisdiensten wie Google Maps, Mediensteuerung sowie Benachrichtigungen für Anrufe und Nachrichten liegt dem Kauf ein dreimonatiges Abonnement für Google Health Premium bei, das unter anderem den auf Gemini basierenden KI-Assistenten umfasst.

In Tschechien kostet dieser Dienst regulär 299 Tschechische Kronen pro Monat. Vorbestellungen für das Wearable wurden vor dem offiziellen Verkaufsstart bereits entgegengenommen.

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