Fitbit Air: Google-Tracker startet mit Verbindungsproblemen
28.05.2026 - 14:40:38 | boerse-global.deNutzer berichten von Verbindungsproblemen – der Konzern reagiert mit einem beschleunigten Update.
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Verbindungsprobleme überschatten den Marktstart
Anfang der Woche erreichten die ersten Vorbestellungen des Fitbit Air die Kunden – und mit ihnen die Ernüchterung. Viele Käufer, insbesondere mit Android-Smartphones, konnten ihr neues Gerät nicht einrichten. Das Problem: Der Tracker blieb im Update-Modus hängen und verlangte eine neuere Version der Verwaltungs-App. Während iOS-Nutzer die benötigte Software bereits über den Apple App Store herunterladen konnten, fehlte das entsprechende Update für Android – die neue Google Health 5.0 – im Play Store.
Ein Google-Sprecher bestätigte auf sozialen Plattformen, dass der Konzern die Auslieferung des Updates beschleunigt. Bis dahin helfen sich einige Nutzer mit manuellen Installationen, um ihre Tracker in Betrieb zu nehmen.
Fitbit wird zu Google Health – ein schwieriger Abschied
Der Fitbit Air ist der erste Tracker, der unter dem neuen Markendach erscheint. Nach 14 Jahren wird die eigenständige Fitbit-App eingestellt und durch Google Health (Fitbit) ersetzt. Die neue Plattform bündelt Daten in drei Kategorien: Fitness, Schlaf und Gesundheit.
Doch die Umstellung kommt nicht überall gut an. Google führt eine Premium-Stufe für 9,99 Euro pro Monat oder 99,99 Euro jährlich ein. Sie enthält einen KI-Coach auf Basis von Gemini, der Trainingsvorschläge und personalisierte Gesundheitsanalysen liefert. Langzeitnutzer kritisieren jedoch den Wegfall bewährter Funktionen wie detaillierte Lebensmittelprotokolle und stündliche Schrittdiagramme. Die Folge: ein regelrechter Sturm negativer Bewertungen in den App-Stores.
Google reagierte mit einem öffentlichen Entwicklungsfahrplan. In den kommenden Wochen sollen anpassbare Dashboards, verbesserte KI-Kommunikation und detaillierte Schlafübersichten zurückkehren.
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Leicht, wasserdicht und ohne Display
Der Fitbit Air positioniert sich als leichte, bildschirmlose Alternative zur Smartwatch. Zum Preis von rund 99 Euro wiegt der Sensor lediglich 5,2 Gramm, mit Armband etwa 12 Gramm. Die Bedienung erfolgt per Doppeltipp-Geste – ein Display gibt es nicht.
Die technische Ausstattung kann sich sehen lassen:
- Puls- und Herzratenvariabilität (HRV)
- Blutsauerstoff (SpO2) und Hauttemperatur
- Vorhofflimmern-Erkennung (AFib)
- Wasserdicht bis 50 Meter
Die Akkulaufzeit liegt zwischen sieben und achteinhalb Tagen, abhängig von der Nutzung. Erste Tests vom 26. und 27. Mai loben vor allem die Schnellladefunktion: Bereits fünf Minuten am Strom sollen für einen deutlichen Energieschub reichen.
Im Gegensatz zu manchen Konkurrenzprodukten ist für die grundlegende Gesundheits- und Aktivitätsverfolgung kein monatliches Abo nötig. Eine Synchronisation mit Apples Health- und Fitness-Plattformen ist in Entwicklung, ein konkreter Termin steht jedoch noch nicht fest.
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