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Firefox: Mozilla garantiert uBlock Origin für 10 Millionen Nutzer

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 18:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mozilla sichert die dauerhafte Nutzung von uBlock Origin in Firefox zu und setzt sich damit bewusst vom Branchentrend der MV3-Umstellung ab.

Mozilla bestätigt: uBlock Origin bleibt im Firefox voll funktionsfähig
Person arbeitet an einem Laptop in einem hellen Büro, wobei der Fokus auf dem Browser-Bildschirm liegt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In einer offiziellen Stellungnahme hat der Softwarehersteller Mozilla klargestellt, dass die Erweiterung uBlock Origin weiterhin uneingeschränkt im Firefox-Browser nutzbar bleiben wird.

Über soziale Medien teilte das Unternehmen mit, dass die Unterstützung für den populären Werbeblocker nicht verschwinden werde. Damit positioniert sich Mozilla gegen den aktuellen Branchentrend, der durch die Umstellung auf neue technische Standards bei Webbrowsern geprägt ist.

Technischer Hintergrund und Manifest V3

Der Hintergrund dieser Entscheidung liegt in der Migration von Browser-Erweiterungen auf das sogenannte Manifest V3 (MV3). Während viele Wettbewerber im Zuge dieser Umstellung ältere Erweiterungen auf Basis von Manifest V2 (MV2) einschränken oder deaktivieren, verfolgt Mozilla eine Doppelstrategie. Firefox unterstützt nach Unternehmensangaben sowohl MV2 als auch MV3.

Ein entscheidender Faktor für die volle Funktionsfähigkeit von uBlock Origin ist die Beibehaltung der sogenannten „blockingWebRequest“-Schnittstelle. Diese ermöglicht es Erweiterungen, Netzwerkanfragen aktiv zu filtern und zu blockieren, bevor sie geladen werden.

Während andere Browser diese Funktion in der neuen Manifest-Version stark einschränken, hält Mozilla an der technischen Architektur fest, die für leistungsfähige Werbeblocker notwendig ist.

Kontrast zum Marktumfeld und Wettbewerb

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Mit dieser Entscheidung bleibt Firefox der letzte große Browser, der uBlock Origin in seiner ursprünglichen Form unterstützt. Andere Marktbegleiter wie Safari und DuckDuckGo bieten diese Unterstützung nicht an. Besonders deutlich wird der Unterschied im Vergleich zu Microsoft Edge. Der Microsoft-Browser wird uBlock Origin sowie andere auf Manifest V2 basierende Erweiterungen im Zuge der MV3-Migration deaktivieren.

Neben Mozilla hat sich auch der Browser-Anbieter Brave zur Fortführung der Unterstützung für uBlock Origin auf Basis von Manifest V2 bekannt. Brave verfolgt dabei einen eigenen Weg und hostet MV2-Erweiterungen selbst. Dazu gehören neben uBlock Origin auch weitere Tools wie AdGuard, NoScript und uMatrix.

Relevanz für Nutzer und mobile Endgeräte

Die Bedeutung dieser Entscheidung unterstreichen aktuelle Nutzerzahlen. Nach Angaben von Mozilla verwenden derzeit über 10 Millionen Firefox-Nutzer die Erweiterung uBlock Origin aktiv. Die Unterstützung beschränkt sich dabei nicht nur auf die Desktop-Version des Browsers. Bereits mit der Version Firefox 118 wurde die Integration von uBlock Origin auch für mobile Endgeräte sichergestellt.

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Für die Nutzer bedeutet die Bestätigung von Mozilla vor allem Planungssicherheit. Während die Umstellung auf Manifest V3 in der Browser-Landschaft zu signifikanten Änderungen bei der Effektivität von Sichtschutz- und Filter-Werkzeugen führt, bleibt die gewohnte Funktionalität innerhalb des Firefox-Ökosystems erhalten.

Experten beobachten diese Entwicklung aufmerksam, da sich Firefox damit verstärkt über Datenschutz-Features und die Souveränität der Nutzer bei der Inhaltsfilterung definiert.

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