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Firefox 155: Mozilla beschleunigt Updates auf 14-Tage-Rhythmus

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 22:50 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Mozilla stellt Firefox auf einen zweiwöchigen Update-Zyklus um und verlängert den Support für ältere Betriebssysteme.

Mozilla beschleunigt Firefox-Updates auf 14-Tage-Rhythmus
Stilisiertes, leuchtendes Firefox-Logo vor verschwommenem Hintergrund aus abstrakten Datenströmen, das schnelle Softwareentwicklung und Updates symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Mozilla verkürzt den Firefox-Entwicklungszyklus drastisch. Statt alle vier Wochen erscheinen Updates künftig im 14-Tage-Rhythmus.

Der Wechsel betrifft sowohl die Desktop- als auch die Android-Version des Browsers. Den Auftakt macht Firefox 155, der am 1. September 2026 erscheinen soll – zwei Wochen früher als ursprünglich geplant.

Anpassung an den Marktstandard

Mit der Beschleunigung reagiert Mozilla auf die Konkurrenz. Google Chrome war bereits Anfang 2026 auf einen zweiwöchigen Update-Rhythmus umgestiegen, Microsoft Edge soll im August folgen.

Sylvestre Ledru, Director bei Mozilla, bezeichnet den Schritt als Experiment. Ziel sei es, fertige Funktionen schneller zu den Nutzern zu bringen. Die kürzeren Zyklen bedeuteten nicht, dass Entwickler doppelt so schnell arbeiten müssten – vielmehr würden Neuerungen dann ausgeliefert, sobald sie innerhalb des zweiwöchigen Fensters fertig seien.

Verlängerter Support für alte Systeme

Während Mozilla bei modernen Versionen aufs Tempo drückt, zeigt sich der Konzern bei älteren Betriebssystemen großzügig. Der Extended Support Release (ESR) für Windows 7, 8 und 8.1 wird bis März 2027 verlängert. Gleiches gilt für macOS 10.12 bis 10.14. Ursprünglich sollte der Support im August 2026 enden.

Das bedeutet: Nutzer veralteter Systeme erhalten weiterhin wichtige Sicherheitsupdates – ein entscheidender Faktor in Zeiten zunehmender Cyberbedrohungen.

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Sicherheitslage im Fokus

Die gesamte Browser-Branche setzt verstärkt auf schnelle Sicherheitspatches. Am 8. Juli 2026 veröffentlichte Google einen Notfall-Update für Chrome, das 27 Schwachstellen schloss. Darunter waren 23 als hochriskant eingestufte Lücken und zwei kritische Fehler, die vor allem Use-After-Free-Probleme unter Windows, macOS, Linux und Android betrafen.

Auch bei Firefox wurden Anfang 2026 mehrere hochriskante Sicherheitslücken entdeckt, die größtenteils mit Version 148 geschlossen wurden.

Neue Funktionen im Überblick

Die jüngsten Browser-Updates brachten bemerkenswerte Neuerungen:

  • Firefox 148 führte einen zentralen KI-Kontrollbereich ein. Nutzer können dort generative KI-Funktionen wie automatische Übersetzungen oder Chatbot-Integrationen verwalten oder ganz deaktivieren.
  • Chrome 150 erhielt einen eigenen Zurück-Button im Android-Menü sowie eine Neustrukturierung der Browser-Steuerung.
  • Der Nischen-Browser Zen Browser feierte kürzlich seinen zweiten Geburtstag. Mit über 500.000 wöchentlichen Downloads und 43.000 Sternen auf GitHub bereitet das Team ein großes Update mit Synchronisationsfunktion und einer neuen Library vor.
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Winterpause eingeplant

Mozillas neuer Fahrplan sieht auch saisonale Anpassungen vor. Nach der Einführung des zweiwöchigen Rhythmus ist Firefox 162 für den 8. Dezember 2026 geplant. Anschließend legt das Team eine Winterpause ein – Firefox 163 soll dann am 12. Januar 2027 erscheinen.

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