Firefox 151: Schütteln statt Scrollen – neue KI-Zusammenfassung für Android
29.05.2026 - 06:12:15 | boerse-global.de
Der Firefox 151 bringt gleich mehrere Neuerungen für Smartphone und Desktop. Besonders spannend: Die „Shake to Summarize“-Funktion für Android-Nutzer. Ein simples Schütteln des Geräts genügt, und der Browser fasst Webseiten zusammen. Aktuell läuft das Feature auf Englisch – eine deutsche Version dürfte folgen.
KI-Modus im Test
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Noch in der Beta-Phase steckt der „Smart Window“-KI-Modus für Firefox 150 und neuer. Getestet wird er derzeit in den USA und Kanada. Das Besondere: Nutzer können zwischen drei KI-Modellen wählen. Ein schnelles Modell von Gemini 2.5 Flash Lite, ein flexibles von Alibaba Qwen3 und ein persönliches auf Basis von OpenAIs gpt-oss-120B.
Die KI durchforstet geöffnete Tabs, den Verlauf und aktive Seiten. Sie beantwortet Fragen oder vergleicht Informationen von verschiedenen Websites. Mozilla betont: Alle Chat-Daten bleiben lokal gespeichert. Wer mag, schaltet die Funktion einfach in den Privatsphäre-Einstellungen aus.
VPN jetzt mit freier Serverwahl
Der Firefox-VPN-Dienst wächst rasant. Seit dem Start im März haben sich über eine Million Nutzer angemeldet. Mit dem Mai-Update können sie erstmals manuell Server in bestimmten Ländern auswählen – darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Kanada und die USA.
Das monatliche Datenvolumen liegt bei 50 Gigabyte. Der Dienst läuft auf Windows, macOS, Linux und mobilen Plattformen. Mozilla folgt damit einem Branchentrend: Immer mehr Anbieter verlagern Datenverarbeitung auf die Geräte der Nutzer, um Cloud-Kosten zu senken.
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Sicherheits-Patch schließt Lücken
Am 26. Mai veröffentlichte Mozilla den Firefox 151.0.2. Der Patch behebt mehrere Stabilitäts- und Darstellungsprobleme. Dazu gehören Fehler beim Laden von Smartcard-Zertifikaten unter macOS und Abstürze bei bestimmten Eingabemethoden unter Windows. Auch der Disk-Cache, WebKit-Darstellungsprobleme und CSS-Fehler bei Dropdown-Menüs wurden korrigiert.
Gefahr durch KI-Entdeckungen
In diesem Frühjahr sorgte eine Studie für Aufsehen: Das KI-Modell Claude Mythos von Anthropic entdeckte 271 bisher unbekannte Zero-Day-Sicherheitslücken im Firefox-Browser. Die Erfolgsrate bei Softwaretests lag bei beeindruckenden 93,9 Prozent.
Der Mai-Patch enthielt zwar keine spezifischen Sicherheitsfixes für diese Funde. Doch die Entdeckung hat internationale Regulierungsbehörden alarmiert. Ende Mai warnte die indische Regierung vor Risiken für den Finanzsektor. Die Reserve Bank of India leitete Notfall-Audits kritischer Software-Infrastruktur ein.
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