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Final Cut Camera 2.3: iPhone 17 Pro wird zur Profi-Filmkamera

02.07.2026 - 18:35:19 | boerse-global.de

Apple rüstet iPhone 17 Pro mit professionellem Clean-HDMI-Out aus. Final Cut Pro 12.3 bringt zudem neue KI-Funktionen für Videobearbeiter.

iPhone 17 Pro: Final Cut Camera Update mit Clean HDMI Out
Final - iPhone 17 Pro per HDMI-Kabel mit professionellem externen Monitor verbunden, zeigt sauberes Videobild im Studio. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ein Update der Final Cut Camera-App ermöglicht ab sofort einen unverfälschten HDMI-Ausgang.

Sauberes Signal ohne Ablenkung

Die neue Version 2.3 der Final Cut Camera, die Apple am 1. Juli veröffentlichte, bringt eine Funktion, die Profis seit langem fordern: den „Clean HDMI Out"-Modus. Er überträgt das Videobild ohne störende Einblendungen auf externe Monitore oder Rekorder. Bislang war das nur mit teuren Zusatzgeräten möglich.

Die Funktion bleibt exklusiv den iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max vorbehalten. Filmemacher können das Smartphone damit als reine Kamera nutzen, während sie das Bild auf professionellen Displays kontrollieren. Das dürfte besonders bei Mehrkamera-Produktionen oder Interviews interessant sein.

Mehr Optionen für ältere Modelle

Doch auch Besitzer älterer iPhones kommen nicht leer aus. Das Update erweitert die ProRes-Aufnahmeoptionen für das iPhone 13 Pro und neuere Modelle. Neben dem Standardformat stehen nun auch ProRes 422, 422 LT und 422 HQ zur Wahl. Ein neuer Schalter erlaubt zudem, den Digitalzoom komplett zu deaktivieren – ein Segen für alle, die schon einmal versehentlich in die Nahaufnahme gerutscht sind.

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Die direkte Dateiübertragung per USB auf den Mac wurde ebenfalls verbessert. Über den Finder lassen sich große Videodateien nun schneller verschieben.

KI-Welle erreicht Final Cut Pro

Das Kamera-Update ist Teil einer umfassenden Erneuerung der Apple Creator Studio Suite. Bereits am 30. Juni erschien Final Cut Pro 12.3 mit einer Reihe neuer KI-Werkzeuge. Herzstück ist die automatische Untertitelgenerierung – zunächst allerdings nur für US-Englisch und nur auf Macs mit Apple Silicon sowie iPads mit M1- oder A16/A17-Chips.

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Um die neuen ProRes-Optionen und die verbesserte Dateiverwaltung nach dem Update sicher zu nutzen, sollten Sie die wichtigsten Systemeinstellungen Ihres Geräts kennen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, welche Funktionen Sie für einen reibungslosen Betrieb nach jedem Software-Update prüfen sollten. So installieren Sie iOS-Updates sicher und ohne Stress

Weitere KI-Funktionen im Überblick:

  • Edit Detection: Erkennt automatisch Schnittpunkte in bereits gerenderten Videodateien.
  • Auto Mask: Isoliert Motive im Bild – exklusiv für den Mac.
  • Rebuilt Match Color: Sorgt für einheitliche Farbgebung über verschiedene Clips hinweg.

Die Integration mit Pixelmator Pro wurde ebenfalls vertieft. Editoren können einzelne Frames direkt an die Bildbearbeitung übergeben. Das gilt jetzt auch für die iWork-Apps Keynote, Pages und Numbers: Abonnenten des Creator Studios öffnen und bearbeiten Bilder mit Pixelmator-Pro-Werkzeugen direkt auf dem iPad.

Logic Pro und die Nebendarsteller

Auch Logic Pro bekam am 30. Juni ein Update. Ein neues Chord-ID-System und die Funktion „Producer Project" erleichtern die Musikproduktion. Sounddesigner freuen sich über das Granular Alchemy Sound Pack.

Die Videobegleitprogramme Motion und Compressor wurden ebenfalls aktualisiert. Motion unterstützt jetzt Vektorgrafiken und einen neuen „Distribute Layers"-Befehl. Compressor erhält einen Immersive Metadata Viewer und Unterstützung für das 180-Grad-Apple-Projektprofil, das für die Vision Pro gedacht ist.

Preise und Konkurrenz

Das Creator Studio kostet 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro im Jahr. Studenten zahlen 2,99 Euro monatlich. Apple gewährt einen kostenlosen Probemonat, beim Kauf eines neuen Mac oder iPad verlängert sich die Testphase auf drei Monate. Einzelkaufoptionen gibt es weiterhin.

Apple ist nicht allein auf dem Feld. Am selben Tag veröffentlichte Blackmagic Design ein Update seiner Kamera-App auf Version 3.3, ebenfalls mit HDMI-Ausgang und Unterstützung für den neuen ProDock zum Preis von 299 Euro. Hinzu kommen eine Apple-Watch-Begleit-App und ProRes-RAW-Stabilisierung. Der Wettbewerb um die mobile Filmkamera bleibt also hart – zum Vorteil der Kreativen.

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