Faltbares, Ultra

Faltbares iPhone Ultra: Apple verschiebt Start auf Q1 2027

16.06.2026 - 13:25:46 | boerse-global.de

Widersprüchliche Signale aus der Lieferkette: Ein wichtiger Partner verschiebt den Start des faltbaren iPhones, während andere Insider einen Launch im Herbst 2026 für wahrscheinlich halten.

Faltbares iPhone: Start laut Zulieferer erst 2027
Faltbares - A close-up of a partially folded, sleek smartphone with a visible crease on its screen, held by a hand. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Neue Signale aus der Lieferkette deuten auf eine Verschiebung hin – doch nicht alle Insider wollen das bestätigen.

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Lieferkette sendet widersprüchliche Signale

Mitte Juni 2026 sorgte Lin En-ping, Chef des wichtigen Zulieferers Largan Precision, für Aufsehen. Der taiwanesische Optik-Spezialist erklärte, ein großer US-Kunde habe den Start eines neuen Produkts auf das erste Quartal 2027 verschoben. Zwar nannte Lin das Gerät nicht beim Namen, doch Branchenbeobachter sind sich einig: Es dürfte sich entweder um das iPhone 18 oder das lang erwartete faltbare iPhone Ultra handeln.

Auch bei anderen Partnern wie TSMC und Foxconn zeichnet sich ein Bild ab: Die Produktionszyklen ziehen sich bis tief ins erste Quartal 2027. Einige Analysten vermuten daher, dass Apple das faltbare Gerät zwar im September 2026 vorstellen könnte – die Auslieferung in größeren Stückzahlen aber erst Monate später anläuft. Eine Taktik, die an das iPhone X erinnert: Enthüllt im Herbst, ausgeliefert erst zum Jahresende.

Insider widersprechen Verzögerungsgerüchten

Doch die Lage ist alles andere als eindeutig. Der Leaker Fixed Focus Digital behauptete am 16. Juni 2026, die Gerüchte über eine massive Verzögerung seien falsch. Seiner Einschätzung nach bleibt ein Launch gemeinsam mit der iPhone-18-Serie im September 2026 der wahrscheinlichste Termin. Eine Verschiebung, wenn überhaupt, würde sich auf etwa einen Monat begrenzen – nicht auf ein ganzes Jahr.

Die Uneinigkeit zieht sich durch die gesamte Analystenszene. Bloombergs Mark Gurman erwartet eine Vorstellung im Herbst 2026, räumt aber ein, dass sich die Auslieferung verzögern könnte. Ming-Chi Kuo hingegen sieht die Massenproduktion eher 2027 starten. Als Hauptgrund gelten technische Hürden: Ein faltenfreies Display und hochbelastbare Scharniere bereiten offenbar Probleme. Bereits im Frühjahr war bekannt geworden, dass einige Scharnier-Komponenten Apples Qualitätsstandards nicht erfüllten.

Premium-Preis und technische Ausstattung

Das faltbare iPhone soll in der Premium-Liga starten. Die meisten Berichte nennen einen Basispreis von umgerechnet rund 1.850 Euro, ein leistungsstärkeres Modell könnte bei etwa 2.050 Euro liegen. Marktforscher rechnen mit rund 11 Millionen verkauften Einheiten im ersten Jahr – ein beachtlicher Einstieg in das Segment, in dem Samsung mit dem Galaxy Z Fold 8 bereits im Juli 2026 angreift.

Die technischen Daten, die dem Gerät zugeschrieben werden, lesen sich vielversprechend:

  • Display: 7,8 Zoll großer faltbarer Innenbildschirm, ergänzt durch ein 5,5 Zoll Außendisplay
  • Prozessor und Speicher: Apple A20 oder A20 Pro Chip, 12 GB RAM und Apples eigener C2-Modem
  • Biometrie und Kamera: Touch ID statt Face ID, Dual-Kamera auf der Rückseite
  • Design: Buchartiges Faltdesign mit Dampfkammer-Kühlung und Samsung M14 OLED-Panels
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iPhone 18: Aluminium und neue Farben

Parallel zum faltbaren Modell erwartet die Branche im September 2026 das iPhone 18 Pro und Pro Max. Diese Modelle sollen weiterhin auf ein Aluminium-Gehäuse setzen und möglicherweise neue Farben wie Dark Cherry und Light Blue erhalten – obwohl es Bedenken zur Haltbarkeit dieser Oberflächen gibt.

Unabhängig vom genauen Auslieferungsdatum des faltbaren "Ultra"-Modells könnte die gestaffelte Einführung der verschiedenen iPhone-18-Varianten Apple helfen, über das Geschäftsjahr 2027 hinweg eine gleichmäßigere Umsatzkurve zu erzielen.

de | wissenschaft | 69552489 |