Faltbares, Samsung

Faltbares iPhone: Samsung sichert sich Exklusivvertrag für 3 Millionen

24.06.2026 - 06:43:45 | boerse-global.de

Samsung Display und LG Display beliefern Apple exklusiv mit OLED-Panels für iPhone, iPad und MacBook. Chinesische Hersteller sind aus der Premium-Lieferkette verdrängt.

Samsung und LG starten OLED-Produktion für Apples neue Geräte
Faltbares - A futuristic, partially folded smartphone next to a sleek laptop, both with glowing screens, on a minimalist desk. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die südkoreanischen Display-Hersteller Samsung Display und LG Display haben die Produktion von OLED-Panels für Apples neue Gerätegeneration aufgenommen. Damit verdrängen sie chinesische Konkurrenten endgültig aus der Premium-Lieferkette des iPhone-Konzerns.

Samsung sichert sich Exklusivvertrag für faltbares iPhone

Samsung Display hat von Apple die Freigabe für die Serienproduktion faltbarer OLED-Module erhalten. Der Durchbruch gelang, nachdem die Ausbeute in der Fertigung die 80-Prozent-Marke überschritt – deutlich über der von Apple geforderten Schwelle von 70 Prozent. Branchenkreisen zufolge sicherte sich Samsung einen exklusiven Dreijahresvertrag für die Spezialpanels.

Anzeige

Apple treibt die technische Entwicklung seiner Geräte rasant voran – doch viele Nutzer kämpfen noch mit den grundlegenden Begriffen der iPhone-Welt. Dieses kostenlose Lexikon erklärt Ihnen die 53 wichtigsten Begriffe wie iOS oder Lightning einfach und verständlich. Jetzt iPhone-Lexikon gratis als PDF sichern

Die Technologie setzt auf das sogenannte Color-Filter-on-Encapsulation-Verfahren (CoE) sowie M16-OLED-Materialien, die sichtbare Knickfalten minimieren sollen. Für das Gerät, das in Analystenkreisen als „iPhone Ultra“ gehandelt wird, plant Apple eine erste Produktionscharge von rund drei Millionen Einheiten im Jahr 2026.

Die Endmontage der Module findet in Vietnam statt. Eigentlich soll das Falt-iPhone im September gemeinsam mit der iPhone-18-Pro-Serie erscheinen. Doch hartnäckige Probleme mit dem Scharniermechanismus könnten die Auslieferung um zwei bis vier Wochen verzögern.

Das Gerät wird voraussichtlich ein 7,8 Zoll großes Innen-Display und einen 5,5 Zoll Außenbildschirm bieten. Technische Daten deuten auf den A20-Prozessor und ein C2-Modem hin. Der Preis? Rund 1.900 Euro – eine Ansage im Luxussegment.

OLED-Offensive: iPad mini und MacBook Ultra folgen

Der Umstieg auf OLED beschränkt sich längst nicht mehr auf Smartphones. Bereits im Juni 2026 startete die Massenproduktion von OLED-Panels für ein neues iPad mini. Samsung Display fungiert hier als alleiniger Lieferant für eine erste Bestellung von rund zwei Millionen Einheiten.

Anzeige

Wer bei der Fülle an neuen Apple-Technologien den Überblick behalten möchte, findet in diesem kompakten Guide die perfekte Unterstützung. Erfahren Sie in nur 10 Minuten alles Wichtige über die Apple-Sprache, um Ihr Gerät souverän zu bedienen. Kostenloses PDF mit 53 Begriffen direkt anfordern

Noch ambitionierter ist das Projekt „MacBook Ultra“. Die Produktion für dieses High-End-Notebook soll im Juli 2026 anlaufen. Das Gerät gilt als grundlegender Design-Neustart: OLED-Touchscreen, schlankeres Gehäuse und Mobilfunk-Anschluss stehen auf dem Plan. Angetrieben wird es von der M6-Prozessorserie, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren.

Doch es gibt einen Wermutstropfen: Engpässe bei Speichermodulen könnten den Marktstart auf Ende 2026 oder sogar Anfang 2027 verschieben. Apple-Fans müssen sich also in Geduld üben.

iPhone 18 Pro: Südkoreanisches Duo teilt sich 90 Millionen Panels

Für die Flaggschiff-Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max haben Samsung Display und LG Display einen Mammut-Auftrag erhalten: rund 90 Millionen OLED-Panels. Die Produktion läuft seit Juni 2026, um den traditionellen September-Launch zu sichern.

Eine entscheidende Veränderung in der Lieferkette: Der chinesische Hersteller BOE ist raus. Nachdem das Unternehmen bei Qualitätstests für die Pro-Modelle und das Faltprojekt durchgefallen war, strich Apple es aus der Premium-Lieferkette. Die südkoreanischen Anbieter haben ihr Display-Oligopol damit weiter gefestigt.

Interessant ist auch eine Verschiebung im Release-Rhythmus: Während die Pro-Serie im Herbst erscheinen soll, könnten die Standardmodelle des iPhone 18 erst Anfang 2027 folgen. LG Display sicherte sich zudem einen Auftrag über 34 Millionen Panels für die Apple Watch Series 12 – ein weiteres Zeichen für die Dominanz der koreanischen Fertigung in Apples aktueller Produktionsstrategie.

de | wissenschaft | 69615560 |